11.04.2019

SV Eintracht Lüneburg: Bis auf 1 Spieler haben sich alle zur nächsten Saison geäußert!

SV Eintracht Lüneburg – TuSG Ritterhude (Sonntag, 15:00)

Die SV Eintracht Lüneburg will bis zum Schluss voll durchziehen.

Die SVE spielt in der Landesliga eine gute Serie, doch für ganz oben reicht es einfach (noch) nicht. Wie realistisch ist es überhaupt, dass der Klub den ganz großen Wurf in eine neue Liga schaffen kann? Derzeit steht die SVE auf dem 6. Platz – wie zufrieden ist man damit? Oder ist doch so etwas die Luft raus, weil in beide Richtungen kaum noch etwas geht? Trainer Christopher Hehl sieht noch viel Luft nach oben – der Videoanlayse sei Dank! Der Coach wird sicherlich auch gesehen haben, dass die Defensive zu oft wackelt, 42 Gegentore sind ein Brett! Die Kaderplanungen für die kommende Serie ist fast durch – was wird sich tun? Und was geht gegen das Schlusslicht? Wir fragten bei Christopher Hehl nach.

Christopher, was hat dich an der 0:2-Niederlage in Emmendorf am meisten gewurmt?
Wir machen das Spiel, aber nicht das Tor und am Ende entscheiden zwei Fehler das Spiel, aber so unfair kann manchmal der Fußball sein.

Ist auch so ein wenig die Luft raus, weil nach oben und unten nur noch wenig geht?
Ganz und gar nicht, wir haben eine gute Trainingsbeteiligung und alle wollen am Wochenende die 3 Punkte holen. Wir sind Sportler und wollen immer gewinnen!

Oder spielte das Team zu oft am Limit?
Wir haben am Tag nach dem Spiel gegen Emmendorf eine Videoanalyse gemacht. Dort hat man gesehen, was noch für ein Potenzial in der Mannschaft steckt, also sind wir lange nicht am Limit.

Oft fehlte ein wenig die Konzentration – auch eine Frage der Kondition?
Nein, konditionell sind wir auf einem sehr guten Niveau.

42 Buden gefangen, letztes Heimspiel 8:5 – was läuft da grundsätzlich in der Defensive nicht optimal?
Die Defensivarbeit beginnt, sobald wir nicht mehr im Ballbesitz sind, da fehlen zum Teil die Abstimmungen. 42 Tore sind zu viel, aber das ist bei uns in der Mannschaft kein Gesprächsthema, denn diese Saison ist für uns weiterhin geprägt von neuen taktischen Elementen

Spielt das Team manchmal zu viel Hurra-Fußball, ist anfällig für Konter?
Nein, das würde ich so nicht unterschreiben. Die Landesliga ist geprägt vom Konterfußball. Fast alle Mannschaften setzen auf Konter, deswegen ist eine logische Konsequenz, dass wir uns auch Gegentore nach Kontern fangen, wenn wir offensiv agieren.

Wie schauen die Kaderplanungen für die kommende Serie aus – wie viele interne Zusagen gibt es schon?
Intern sind die Gespräche schon seit Februar abgeschlossen. Bis auf ein Spieler haben sich alle zur kommenden Saison geäußert. Namen werden nicht verraten, aber es werden fast alle bleiben.

Wie viele Neuzugänge sind deiner Meinung nach angemessen, um nächste Jahr erneut erfolgreich zu sein?
Wir müssen und werden uns mit vereinzelnden Spielern verstärken, die suchen wir aber gezielt und nicht willkürlich aus. Die neuen müssen zum einen spielerisch und zum anderen menschlich ins Team passen. Wir reden von 2-4 Spielern.

Nun gegen das Schlusslicht – wie groß ist die Blamage-Gefahr?
Von einer Blamage rede ich bei hohen Niederlagen, denn wir spielen gegen einen Landesligisten und in der Liga kann jeder jeden schlagen. Gerade gegen den Tabellenletzten ist es schwer zu spielen, denn ein Spiel wird häufig auch im Kopf entschieden.

Wie schaut es vom Kader her aus?
Die Diagnose von Sommers Verletzung hat sich zum Glück als falsch herausgestellt, er ist ab sofort wieder dabei. Ansonsten fallen Borges, Domrich, Faltin und Kuhlmann aus. Dafür kann Luci Zemke endlich am Spielbetrieb teilnehmen, denn er wird in dieser Woche 18 Jahre alt. Luci, die Jungs freuen sich auf ein nettes Kaltgetränk.

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