23.04.2015

Regionalliga: Der LSK muss gegen die Wölfe nachlegen

Lüneburger SK – VfL Wolfsburg U23 (Sonntag, 15:00)

Der LSK muss weiterhin 120 Prozent geben.

Der Lüneburger SK entführte etwas überraschend die Punkte aus Flensburg, freute sich riesig, aber so wirklich hat der Erfolg nicht für Entspannung gesorgt, denn auch die anderen Teams aus dem Keller legten nach. Es bleibt eng, der LSK steht immer noch unter dem Strich – und nun geht es gegen den Bundesliganachwuchs aus Wolfsburg. Cotrainer Thomas Oelkes weiß, die weltberühmten Trauben hängen verdammt hoch – aber sie sind erreichbar.

Thomas, wie groß war die Erleichterung nach dem Erfolg in Flensburg?
Sehr groß natürlich, zumal unsere Kontrahenten im Abstiegskampf ebenfalls gepunktet haben.

Gibt dieser Sieg noch einmal einen richtigen Schub?
Sicherlich nimmst du das Selbstbewusstsein, bei einem ganz starken Gegner 3 Punkte gewonnen und eine sehr starke Leistung abgerufen zu haben, mit in die nächste Woche.

Wie bitter ist es, dass die anderen Team auch Punkte holten, so dass man immer noch unterm Strich steht?
Gruseliger ist Vorstellung, bei dieser Konstellation keine Punkte geholt zu haben.

Wie schwierig gestalten sich die Planungen für die kommenden Serie, wenn man die Liga noch nicht weiß?
Man muss sich natürlich für beide Situationen einstellen. Erste wichtigste personelle Dinge sind bereits für das nächste Jahr eingetütet - egal für welche Spielklasse!

Nun geht es gegen die Wölfe – deine Einschätzung?
Da wird natürlich eine heiße Kiste. Wenn der Tabellenführer zum Abstiegskandidaten fährt, ist immer gedeckt. Wir werden uns bestens auf einen spielstarken Gegner einstellen und alles aus uns herausholen, um am Ende etwas in den Händen zu halten.

Wie sind die Erinnerungen an das Hinspiel?
Sehr gut, weil wir nach einem 0:2 Rückstand einmal mehr zurück gekommen sind und nach der Halbzeit noch ausgleichen konnten.

Wie schaut es vom Kader her aus?
Nico Hübner noch angeschlagen, ansonsten bis heute alles bunt.

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