08.03.2018

Ochtmisser SV: „Die Chancen stehen 50 zu 50!“

Ochtmisser SV – SV Wendisch Evern (Sonntag, 15:00)

Michael Krienke (re.) und Stefan Drews leiten auch in der kommenden Serie die Geschicke beim OSV.

Auch beim Ochtmisser SV ging in den vergangenen Tagen und Wochen so gut wie gar nichts. Dafür wurde im Hintergrund fleißig gearbeitet, es wurden wichtige Entscheidungen getroffen. So ist die Trainerfrage geklärt. Wir sprachen mit Cotrainer Stefan Drews über seinen Klub.

Stefan, wie sehr sind die Nerven angespannt, weil nichts geht?
Wir stehen seit Anfang Februar in den Startlöchern und warten sehnsüchtig darauf, dass es endlich wieder losgeht. Das einzig Positive ist, dass der ein oder andere seine Verletzung in Ruhe auskurieren konnte und bis zum tatsächlichen Rückrundenstart wieder rechtzeitig fit ist.

Wie sehr wird der enge Terminplan die restliche Saison für alle Teams beeinflussen?
Das kann ich im Moment noch gar nicht richtig absehen, aber einige Spieler werden über Ostern oder Pfingsten in den Urlaub fahren wollen und uns dadurch bei den Nachholspielen nicht zur Verfügung stehen. Ich hoffe, dass es nicht zu große Ausmaße annimmt. Das wird aber nicht nur uns treffen, so kann dieser enge Terminplan, gerade zum Ende der Saison noch einiges durcheinander wirbeln.

Wie kann man derzeit die Spieler noch bei Laune halten?
Wir haben das Glück, dass uns unsere Sporthalle regelmäßig zur Verfügung steht und wir dahin ausweichen konnten. So mussten wir die Jungs nicht ständig auf die Straße zum Laufen schicken. Da haben wir uns in anderen Sportarten wie Basketball versucht, teilweise gar nicht mal so schlecht ;-)

Wie schätzt du den kommenden Gegner und die Chancen ein?

Wendisch wird sicherlich versuchen mit aller Macht etwas aus Ochtmissen mitzunehmen, um den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen. Für uns wäre ein positiver Start genauso wichtig. Die Chancen stehen 50 zu 50, weil beide Teams eigentlich bei null anfangen.

Wie sind die Erinnerungen an den Gegner?
Kein gutes Spiel, aber 3 Punkte für uns. Das Hinspiel war spielerisch von unserer Seite nicht wirklich gut. Wir haben unsere Tore nach Standards erzielt, teilweise mit tatkräftiger Unterstützung des Gegners. Nach dem Anschlusstreffer zum 2:3 sind wir teilweise ganz schön ins Schwimmen geraten.

Was stimmt optimistisch, dass ihr am Ende jubeln werdet?
Das wir grundsätzlich über die spielerischen Mittel verfügen, den Gegner zu besiegen und die Mannschaft brennt auf den Start und will den guten Eindruck aus der Hinrunde bestätigen.

Wie schaut es vom Kader her aus?
Jan Kerschke ist nach Bänderanriss seit Ende letzter Woche erst wieder im Training. Einige Spieler schleppen sich noch mit hartnäckigen Infekten rum, da müssen wir sehen bei wem es bis Sonntag reicht. Alex Kreuzkamp steht uns aufgrund eines Praktikums in München nicht zur Verfügung.

Gibt es schon Entscheidungen für die kommende Serie?
Das Trainerteam in der jetzigen Konstellation macht auch in der nächsten Saison weiter. Wir sind mit einigen Spielern in guten Gesprächen, es ist aber noch nichts spruchreif.

Kommentieren

Vermarktung:

Mehr zum Thema