16.05.2019

MTV Treubund Lüneburg: Drei Spieler gehen, aber nicht Steffen Hattendorf!

Steffen Hattendorf trägt auch in der kommenden Serie das Trikot des MTV Treubund Lüneburg!

Die Gerüchteküche brodelt mal wieder! Der MTV Treubund Lüneburg soll wichtige Stützen an den VfL Lüneburg verlieren, Spieler wie Steffen Hattendorf oder Tim Franke liebäugeln mit einem Abschied. Doch was ist dran an dieser Geschichte? Wir telefonierten mit Steffen Hattendorf, auch Matthias Merz vom VfL Lüneburg – da gab es klare Aussagen = Wahrheitsgehalt gleich Null! Aber beinhaltet nicht jedes Gerücht ein Stückchen Wahrheit? Wir fragten bei Guido Hattendorf nach, der ganz eng am Team dran ist. Er erklärt auch, warum es nicht mit dem ersehnten Aufstieg klappte und wie groß die Motivation für die restlichen drei Spiele noch ist.

Guido, laut Medien und Gerüchteküche gehen am Saisonende einige wichtige Stützen – was ist da dran?
Ach, wer glaubt schon diese Geschichten aus diesem Blatt… Nach meinem Kenntnisstand gibt es lediglich 3 Spielerabgänge. Dabei ist niemand, der zuletzt im Kader stand.

Wie sieht der Stand der Dinge denn zum Beispiel bei Steffen Hattendorf und Tim Franke wirklich aus?
Zumindest bei einem der benannten Spieler, der mir zudem noch verwandtschaftlich eng verbunden ist, kann ich klar sagen, dass es niemals entsprechende Ansätze gegeben hat.

Und was rückt aus der A-Jugend nach?
Auch hier soll es mindestens 3 Zusagen geben.

Wie tief sitzt die Enttäuschung, dass der Aufstieg wieder nicht funktioniert?
Weitaus weniger tief als bei meinen Freunden aus dem Volkspark in Hamburg. Bei unserer Verletztenliste war eigentlich schnell klar, dass es nicht reichen wird, insoweit sind wir in dieser Hinsicht nur froh, wenn alle die Saison überleben.

Den Nichtaufstieg an einzelne Spieler fest zu machen, das wirkt etwas einfach, oder?
Ja. Es hat niemand enttäuscht. Es fehlte halt die Verfügbarkeit an Spielern in der Breite.

War der Kader in der Breite wirklich stark genug aufgestellt?
Auch hier ein "Ja" – aber so viele Verletzte kannst du einfach nicht einplanen.

An welcher Stellschraube muss deiner Meinung nach als erstes gedreht werden?
Wir müssen im nächsten Jahr ein Team an den Start bringen, in dem jeder nicht nur von Teamarbeit spricht, sondern bereit ist, alles andere dem gemeinsamen Ziel unterzuordnen und dann auch das Glück haben, verletzungsfrei zu bleiben.

Ist der Fußball im Verein wirklich so etabliert, dass alles daran gesetzt wird, um weiter nach oben zu kommen?
Von Seiten des Vereines werden uns keine Steine in den Weg gelegt. Auch wir Trainer stehen dazu, Spieler zu trainieren, die nicht nur einen Blick auf das Geld werfen.

Noch drei Spiele – wie schwer ist es die Motivation aufrecht zu halten?
Wir bereiten uns auf das Bezirkspokalfinale am 29. Mai gegen Ahlerstedt vor, was Motivation genug für alle sein sollte, sich in den verbleibenden Punktspielen für die Startelf in Ahlerstedt zu empfehlen.

Oder geht es eigentlich im Hinterkopf nur noch um das Stadtderby?
Nein, dieses Spiel hänge ich persönlich nicht allzu hoch.

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