08.01.2019

Halbzeitpfiff VASTORFER SK: Noch mit einem blauen Auge die Hinrunde beendet!

Bezirksliga ++ 10. Platz ++ 19 Punkte ++ 41:47 Tore

Der Vastorfer SK fand wieder in die Spurt zurück, muss aber weiter zulegen.

Der Vastorfer SK leitete vor der Saison einen Umbruch ein, ging dazu mit Oliver Haase als neuen Coach in die Serie. Die eigenen Erwartungen waren nicht allzu hoch, doch so einen Absturz hatte wohl kaum einer erwartet. Haase nahm seinen Hut, für ihn wurde vorerst eine interne Lösung gefunden, Nach und nach fing sich das Team, holte wichtige Punkte, konnte sich so etwas Luft im Keller verschaffen. Für die restliche Saison steht Thorsten Sasse als Coach an der Linie, er kam vom SC Lüneburg II – kann er für weitere Konstanz sorgen? Auf den neuen Coach wartet viel Arbeit, vor allem muss er ganz schnell für Disziplin und Anerkennung sorgen! Wohin führt der Weg des VSK? Wir fragten bei Christoph Ortmann nach.

Christoph, wie fällt dein Fazit zum bisherigen Saisonverlauf aus?
Gewünschte erhoffte Zielvorgabe vor der Saison war ein Platz 6 bis 8...

Welche Überschrift würdest du deinem Team für die bisherigen Leistungen geben?
Noch mit einem blauen Auge die Hinrunde beendet.

Wie weit seid ihr von den eigenen Zielen entfernt?
Es war durchaus mehr drin, leider haben die Neuzugänge, gerade die jungen Spieler, viel zu früh aufgegeben.

Was ist die positivste Entwicklung deines Teams?
Nach dem überraschenden Trainerrücktritt nach dem Wendisch Evern-Spiel, als wir aus einem 0:3 noch ein 3:3 machten, brauchte das Team wieder einige Zeit sich zu sammeln und zu finden – aber das hat geklappt!

Und wo siehst du noch die größte Baustelle?
Der neue junge Trainer Thorsten Sasse ist schon engagiert dabei die Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Disziplin und die Trainingsbeteiligung muss besser werden, dazu müssen Gespräche mit den Spielern gesucht werden.

Welches Spiel war euer bestes – und warum?
Das war meiner Meinung nach die unglückliche 3:4-Heimniederlage gegen VFL Suderburg. Nach einem 0:2-Rückstand machen wir ein 3:2, um dann noch zu verlieren. Kampf und Moral haben gestimmt.

Und welches Spiel hat richtig genervt – und warum?
Die 1:8-Niederlage in Küsten. Bis zur Halbzeit lagen wir zwar 1:2 zurück, waren aber das bessere Team, um dann total einzubrechen.

Wie sieht die Zielsetzung für die restliche Serie aus?
Stabilisierung, dazu ein ehrliches Umgehen innerhalb des Teams, einschließlich Trainer und Umfeld. Ein Platz zwischen 7 und 10 wäre für mich okay.

Wie schätzt du die Spielklasse insgesamt ein?
Den VFL Lüneburg positiv ausgenommen, die Plätze 2-6 sehr ausgeglichen ohne Übermannschaft, die Plätze 7-13 ebenfalls, auch die Plätze 14-16 können sich noch retten. Kein Team sollte sich zu sicher fühlen.

Ist jemand nicht mehr dabei, der zu Saisonstart auf dem Zettel stand?
Es haben sich einige Spieler zurückgezogen oder sind in die 2.Herren gegangen.
Da gibt es aber noch keine endgültigen Entscheidungen.

Wird jemand den Verein verlassen?
Lukas van den Engel (TuS Reppenstedt), Marcel Witthöft (MTV Treubund Lüneburg).

Gibt es Langzeitverletzte, die wieder einsteigen werden?
Marcel Bockelmann, Merlin Witthöft und Torwart Lasse Müller.

Sind Winterzugänge geplant?
Denis Pepic (MTV Soderstorf) und Önder Cinar (LSK II). Es laufen immer noch Verhandlungen ohne endgültige positive Entscheidungen.

Wem gilt es mal seinen Dank auszusprechen?
Den Obmännern sowie den Betreuerinnen Melanie Rathjens mit Tochter Jana. Lukas Hertting und Artur Merkosjan, die in der schweren Zeit den VSK wieder auf den richtigen Pfad zurück geführt haben. Jonas Ahrens, der reaktiviert wurde.

Was gibt es noch zu sagen?
Müssen 39 Gelbe Karten, 1 gelb-rote Karte und 2 Rote Karten sein? Aber der VSK lebt noch.

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