08.05.2018

Eintracht Elbmarsch Frauen gehen gegen Stelle baden

Eintracht Elbmarsch – TSV Stelle 1:6

(Flindt). Höchstmöglicher Ertrag mit minimalem Einsatz, nach dem Minimalprinzip also, kam der TSV Stelle am Samstag zu einem deutlichen Derbysieg in der Elbmarsch. Die Eintracht dagegen schaffte es auch im sechsten Spiel in Folge nicht, (einzige Ausnahme war der 3-0 Sieg gegen Fleestedt) den Schalter umzulegen und eine ansprechende Leistung auf den Rasen zu bekommen. Der TSV spielte am Donnerstagabend noch beim Buchholzer FC und war daher, nach nur einem Tag Pause, sicherlich nicht bei 100 Prozent. Genau das sollte auf Seiten der Eintracht eigentlich genutzt werden. Hohes Tempo, viel Druck und Einsatz sollten an diesem Tage zum Erfolg führen. Umgesetzt wurde dieses Vorhaben allerdings nicht, so dass die Gäste kaum einmal ernsthaft in Bedrängnis gerieten.

Auf der anderen Seite nutzten diese dann aber gleich den ersten Eckball zur 0-1 Führung. Vanessa Kahlsdorf durfte dabei unbedrängt am ersten Pfosten einnicken. Anne Wübbenhorst konnte dann in der 39. Min., ebenfalls nach einem Eckball, für die Grünen ausgleichen. Doch postwendend schlug Stelle zurück und markierte durch Pauline März die erneute Führung. Ebenfalls noch vor der Pause bestraften die Gäste einen weiteren Abwehrbock mit dem 1-3, durch Alina Prüfer. Abschnitt Zwei knüpfte dann nahtlos an den ersten Durchgang an. 47. Minute, Abwehrschnitzer bei der Eintracht und es stand 1-4, durch Prüfer. 50. Minute, Ballverlust der Eintracht in der Vorwärtsbewegung, 1-5 durch Prüfer. Nun ließ es der TSV gut sein, stellte sich tief in die eigene Hälfte und ließ die Eintracht machen. Diese schaffte es allerdings nicht, daraus Kapital zu schlagen. Im Gegenteil, in der 84. Minute spielte man Karina Eckhoff den Ball noch einmal in die Füße, die daraufhin keine Mühe hatte zum 1-6 Endstand zu treffen.

Fazit: Erneut ein dürftiger Auftritt der Eintracht. So, wie in den letzten Wochen, kann man einfach kein Fußballspiel bestreiten und ein Derby schon gar nicht. Da darf die Tatsache, dass auch im 20. Saisonspiel wieder acht Ausfälle zu kompensieren waren, keine Ausrede sein.

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