01.02.2019

Der Lüneburger SK zieht zum TuS Neetze um - der Vertrag ist unterzeichnet

Sebastian Becker vom LSK (li.) und Uwe Putensen bei der Vertragsunterschrift.

Der Lüneburger SK hat für zwei weitere Spielzeiten einen neuen Platz zum Austragen der Heimspiele gefunden. Ab der kommenden Serie wird der Regionalligist beim TuS Neetze auflaufen. Der Vertrag zwischen dem LSK und dem TuS Neetze ist unterzeichnet. Derzeit spielt der LSK noch auf dem A-Platz des VfL Lüneburg, diese Zusammenarbeit wurde aber durch den VfL beendet. Die Vereinbarung zwischen dem Tus und dem LSK gilt ab 1.7.2019 bis zum 30.6.2021. Für Marco Schulze, Vorstandsmitglied des TuS Neetze, ist die Aufnahme des LSK selbstverständlich:

"Der TuS Neetze von 1906 e.V. als Betreiber der Sportanlage Jahnstadion in Neetze gewährt dem Lüneburger Sport-Klub Hansa von 2008 e.V. die Nutzung des A-Platzes auf der Sportanlage zum Zwecke der Ausrichtung des Spielbetriebes der 1. Fußball-Herrenmannschaft. Hierzu zählen sämtliche Pflichtspiele (Liga und Pokal). Die Vereinbarung gilt für die Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021. Eigentümer der Sportanlage ist die Gemeinde Neetze, die sich mit dem Sachverhalt einverstanden erklärt hat.
Für den TuS Neetze ist die Gewährung von Spielzeiten an einen Fremdverein möglich, da beide Fußball-Herrenmannschaften ihre Heimspiele bereits seit einiger Zeit am jeweils gleichen Sonntag nacheinander austragen und der Platz somit jeden zweiten Sonntag für Heimspiele des LSK Hansa zur Verfügung steht.
Dem TuS Neetze geht es vor allem darum, einen anderen Verein in einer schwierigen Situation zu unterstützen. Solidarität ist ein Kernwert des Vereins und das Präsidium fühlt sich auch nach Außen dazu verpflichtet.
Der TuS Neetze freut sich auf eine gute und faire Zusammenarbeit in den nächsten beiden Spielzeiten und heißt den LSK Hansa im Jahnstadion herzlich Willkommen."

Pressemitteilung des Lüneburger SK duch Jens-Peter Hecht

Der Lüneburger SK Hansa wird ab der Saison 2019/20 seine Punktspiele auf der Anlage des TuS Neetze austragen. Darauf haben sich die Vorstände des LSK Hansa, des TuS Neetze und Vertreter der Gemeinde Neetze geeinigt. Das Abkommen umfasst auch die Spielzeit 2020/21. Danach sehen die Planungen des Lüneburger SK Hansa die Fertigstellung des geplanten neuen Stadions vor.
Der LSK ist in den vergangenen Jahren mehrfach zu Gast beim TuS Neetze gewesen, hat dort Trainingslager zur Saisonvorbereitung durchgeführt und unter anderem im Sommer 2017 das Niedersachsen-Pokalspiel gegen den VfV Hildesheim ausgetragen.
Die Vertreter beider Vereine sowie der Gemeinde Neetze haben gemeinsam mit dem Sicherheitsbeauftragten des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV), August-Wilhelm Winsmann, vor Ort die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen besprochen.
„Wir sind in der Vergangenheit hier in Neetze stets sehr freundlich aufgenommen worden“, erklärte LSK-Präsident Sebastian Becker anlässlich der Vertragsunterzeichnung. „Die Gespräche zu dieser neuen Vereinbarung waren von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägt“. Auch TuS-Präsident Uwe Putensen wertete die erneute Zusammenarbeit positiv: „Für uns ist es selbstverständlich, einen anderen Verein in einer schwierigen Situation zu unterstützen. Die Chemie mit den Verantwortlichen des LSK stimmt. Dass sich die Spieler und das Trainerteam des LSK hier in Neetze im Rahmen der vergangenen Trainingslager immer vorbildlich präsentiert haben, hat uns die Entscheidung zusätzlich erleichtert. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit in den kommenden beiden Jahren.“
Die Vereinbarung zwischen beiden Vereinen gilt ab 1.7.2019 bis zum 30.6.2021.
Hinsichtlich des geplanten Baus eines eigenen Stadions befindet sich der LSK in finalen Gesprächen. Damit alle Aspekte dieses Großprojektes mit der gebotenen Sorgfalt abgeklärt werden können, sind weitere Abstimmungen mit unterschiedlichen Stellen erforderlich, die noch einige Wochen in Anspruch nehmen werden. Verbindliche Aussagen zum weiteren Fortgang sowie zu Details der Planung und zum endgültigen Standort werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben. Damit sollten sich alle Spekulationen erledigt haben.

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