27.11.2014

2. Kreisklasse: Die Vorberichte für den letzten Spieltag 2014

MTV Treubund Lüneburg III – SV Wendisch Evern II (Sonntag, 12:00)

Der MTV Treubund Lüneburg III.

Der MTV siegte in Hohnstorf, Trainer Ulf Baxmann war zufrieden: „Ich denke, wir hatten das Spiel von Beginn an im Griff. Wir mussten zwar nach der vorherigen Partie gegen Thomasburg sage und schreibe sieben (7!) Spieler mit z.T. massiveren Verletzungen im Kader austauschen, aber die Hohnstorfer schienen personell auch etwas gebeutelt zu sein. So fehlte ihnen v.a. ihr Torjöger Bagunk, der im Hinspiel noch dreifach geknipst hatte. Insgesamt haben wir aber zu wenig aus unserem spielerischen Potenzial gemacht und die Breite des Hohnstorfer Platzes zu wenig genutzt. Auch die Chancenverwertung vor dem 0:1 war verbesserungsfähig. So mussten wir 30 Minuten auf den Führungstreffer warten, aber nach dem 0:2 - spätestens nach dem 0:3 - war die Partie vorentschieden, zumal wir nach dem Gegentreffer zum 1:3 auch sofort wieder auf 1:4 erhöhen konnten.“

Gab es eigentlich ein Spiel, in dem der Coach entspannt zuschauen konnte? „Ja - gegen den SC Lüneburg ;-) . Da hatten wir nie eine ernsthafte Chance zu punkten.“
Was erfreut derzeit am meisten am Team? „Wir haben immer noch einen regen Zulauf, vor allem von Studenten, die sich bei uns wohl zu fühlen scheinen und die es uns ermöglichen, auch zahlreiche Spielerausfälle mehr oder weniger gut zu kompensieren. Zudem merkt man, dass die Jungs jetzt zunehmend besser im Männer-Fußball zurecht kommen und sich von diversen (unsportlichen und insofern unnötigen) Nickeligkeiten vereinzelter Teams nicht mehr so beeindrucken lassen. Neun Spiele in Folge ohne Niederlage sorgen zudem für das nötige Selbstbewusstsein.“
Was geht gegen die SVW-Reserve? „Wendisch Evern befindet sich wohl gerade im Höhenflug. Die Erste hat einen guten Lauf und auch die Zweite scheint mit drei Siegen aus den letzten vier Partien auf der Erfolgswelle mitzuschwimmen. Wir werden wieder alles in die Waagschale werfen müssen, um den Anschluss an die Top-Teams nicht zu verlieren.“
Was blieb aus dem Hinspiel hängen? „Da waren wir urlaubsbedingt personell noch massiv unterbesetzt und mussten uns mit dem Torwart der 1. Herren sowie mit zwei seinerzeit noch nicht festgespielten Säulen der 2. Herren komplettieren. Das hat uns einen erfolgreichen Saisonauftakt ermöglicht. Die stehen uns jetzt nicht mehr zur Verfügung, aber unser eigenes Spielerpotenzial hat sich deutlich weiterentwickelt.“
Kader: „Von der bloßen Anzahl her wieder mehr als ausreichend, so dass es auf der Bank voll wird.“
Andere Infos rund um das Team/Verein? „Die Weihnachtsfeier rückt näher und wenn unsere Herrenmannschaften weiter wie am letzten Wochenende punkten (4:0 die Erste, 4:1 die Zweite, 4:2 die Dritte), dürfte die Stimmung top sein.“

MTV Handorf II – VfL Bleckede II (Sonntag, 12:00)

Der MTV Handorf verlor 2:5 in Wendisch Evern, Jan Krogmann sah trotzdem Positives: „Leider haben wir die erste Halbzeit komplett verschlafen. In der zweiten Halbzeit waren wir wieder bissiger und haben mehr für unser Spiel getan. Wir möchten den Schwung aus der zweiten Halbzeit für das kommende Spiel gegen Bleckede mitnehmen.“
Gab es eigentlich ein Spiel, in dem nicht die Nerven angespannt waren? „In jedes Spiel gehen wir mit einer gewissen Spannung. Man darf in der Liga keinen Gegner unterschätzen und auf die leichte Schulter nehmen. Spannung hochhalten ist wichtig.“
Was stört derzeit am meisten am Team? „Wir haben momentan einfach kein Glück und viel zu viel Pech. In den letzten Spielen haben wir viele gute Ansätze gezeigt, auch wenn die Ergebnisse das teilweise nicht wiederspiegeln. Genau da müssen wir weiter machen und unser Glück erzwingen.“
Was geht gegen den VfL? „Bleckede geht als Favorit in dieses Spiel. Trotzdem rechne ich mit einem Spiel auf Augenhöhe und Chancen auf beiden Seiten. Unsere Jungs sind heiß und wollen das Fußballjahr mit einem Sieg ausklingen lassen. Das Hinspiel endete 0:0. Die Punkteteilung war in Ordnung. Es gab Chancen auf beiden Seiten.“
Wie schaut es vom Kader her aus? „Wir haben mit einigen Ausfällen zu kämpfen, werden aber trotzdem eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen.“
Andere Infos rund um das Team/Verein? „Es ist unser letztes Spiel in diesem Jahr. Unser besonderer Dank gilt unsern Zuschauern, die uns bei jedem Spiel tatkräftig unterstützen. Am 1. März 2015 geht es für uns weiter.“

Ochtmisser SV II – TuS Hohnstorf II (Sonntag, 12:00)

Der OSV verlor in Thomasburg, Trainer Frank Eschen sah das berühmte Murmeltier: „Was soll ich sagen? "Schon mal gesehen!" Zwei Tore erzielt, die aufgrund eines Verteidigers, der Abseits rief nicht gegeben wurde. Ein Foul an der Strafraumgrenze, das keines war. Der Spieler musste mit einer Risswunde am Schienbein direkt ausgewechselt werden. Ein Strafstoß nicht gegeben, da ja Ball gespielt wurde; obwohl es Abstoß gab und nicht Ecke. Eine klare Torchance durch ein Foul verhindert, obwohl der Spieler Grimm, den nicht viele Spieler einholen, da nur noch den Torwart vor sich hatte. Und dann hatte Thomasburg sich den Sieg wirklich erarbeitet. Das Spiel war sehr fair, und Mein Trainerkollege hat recht, die Wurst ist klasse. Auch muss ich sagen, dass die Zuschauer sehr fair, trotz des Mitfieberns, waren. Einer meinte sogar, dass, auch wenn es so aussieht, der Schiedsrichter nicht mehr Geld oder Wurst bekommt. Aber jeder hat mal einen unglücklichen Tag. Und wenn alle Spieler an den Wochenenden so wenig Fehler machen würden wie die Schiedsrichter im Durchschnitt, hätten wir Trainer weniger Herzprobleme. Kurzum, wird unser zweites Tor gegeben, dann führen wir 2:0, und dann wird es für den Gegner extrem schwer.“
Zwischen den Pfosten stand jeweils ein Feldspieler, warum besteht dieses Torwartproblem? „Wir haben kein Torwartproblem. Die Frau von Timo Weber ist unerwartet ins Krankenhaus gekommen. Er wollte noch nach kommen, aber das habe ich untersagt. Schließlich ist die Familie das Wichtigste was wir haben. Hinzu kommt, dass wir eventuell einen neuen Torwart melden können. Dies entscheidet sich Ende dieser Anfang nächster Woche. Aber Norman Glöde hat auch super gehalten. Da wir noch mehr Verstärkung im Sturm bekommen, gehe ich davon aus, dass er wohl Alternativen sucht, so wie der Chancen zu Nichte gemacht hat.“
Ist der Zug nach oben derzeit etwas abgefahren? „Warum? Letzte Saison hatten wir als Tabellenachter 10 Punkte Rückstand auf den Dritten, und 17 Punkte auf den Zweiten mit bereits 7!! verlorenen Spielen. Am Ende haben wir um den Aufstieg gespielt. Jetzt haben wir 6 Punkte auf den Zweiten und erst 3 Spiele verloren. Wenn wir die letzten beiden Spiele gewinnen, und unsere vor uns Stehenden auch alles gewinnen, haben wir, nur noch 3 Punkte zum Zweiten und wären dann Dritter. Also ist die Antwort "Nein, denn der Zug fährt eh nicht ohne uns ab!" Wir werden alles geben, und noch mehr, um oben mit zu spielen.“
Was geht im Heimspiel? „Für jeden anderen Gegner wäre es eine Erholung, für uns ist es immer gefährlich gegen jemanden zu spielen, der unter uns steht. Im Hinspiel haben die uns schon mehr geärgert, als mir lieb war. Teilweise haben die ihre Spielzüge konzentriert vorgetragen, lag aber auch am "Erfahrungsalter", und dann waren wieder sehr einfache Fehler dabei. Wir hatten nicht überragend gespielt, aber eben unsere Tore gemacht, und das zählt.“
Wie schaut es vom Kader her aus? „Mal sehen. Phillipp Eschen ist wohl erst zum Sommerfest wieder fit. Robert Lack auch erst nächstes Jahr. Lucas Behne hat Knieprobleme, genauso wie Jörg Eigenfeld. Dirk Reichel plagen muskuläre Schmerzen. Aber es gibt genug die sich anbieten. Es wird auf alle Fälle eine starke Truppe auflaufen, die keine Ausreden haben kann. Und meine Schuhe sind auch immer im Auto!“
Was gibt es noch zu sagen? „Der OSV dankt Thomasburg für die Genesungswünsche und hofft auch, dass deren Verletzte schnell wieder zur Verfügung stehen.“

TSV Bardowick II – MTV Wittorf (Freitag, 19:30)

Siehe Extra-Artikel auf der Startseite (bitte anklicken).

TSV Gellersen III – VfB Goseburg (Sonntag, 12:00)

Der TSV verlor zwar beim SC Lüneburg, aber Grund zur Trauer gab es keinen: „Das 0:4 beim SC Lüneburg war eine absolut positive Überraschung für uns. Zum einen, weil wir sechs unserer letztjährigen A-Junioren im Team hatten. Zum anderen, weil der Gegner uns nach dem Schlachtefest im Hinspiel offensichtlich auf die leichte Schulter nahm und wir daher gut mitspielen konnten. Mit etwas mehr Glück hätten wir sogar zu 1-2 Torerfolgen kommen können“, so Thore Lohmann.
Schenkt man so ein Spiel innerlich vorher auch etwas ab, weil der Gegner übermächtig erscheint? „Nein, ganz im Gegenteil. Wir wollten uns nicht abschießen lassen und haben die letzten personellen Reserven im Verein mobilisiert, damit wir ein Team auf den Platz bringen konnten. Trainer Kalle Habenicht wird aufgrund seiner horrenden Telefonrechnung des Wochenendes sicherlich einen Ehrenpreis der Telekom erhalten.“
Derzeit Platz 11 – gibt es Bedenken, es könnte schnell nach ganz unten gehen? „Das ist durchaus zu befürchten. Wir stehen derzeit auf dem letzten Nichtabstiegsplatz, die Luft ist natürlich recht dünn. Aber letztlich ist es immer so, dass die Teams, die absteigen, dies auch verdient haben. Wenn unser Potenzial für die 2. Kreisklasse nicht reichen sollte, spielen wir nächstes Jahr halt in der 3. Kreisklasse!“
Was geht gegen den VfB? „Der VfB Goseburg hat seine Spiele gegen die Teams von "unten" regelmäßig gewonnen und auch sonst 2-3mal aufhorchen lassen. Somit steht man zu Recht über den Strich. Die Chancen stehen 50:50 - und es ist klar: Wer gewinnt, der kann erst mal beruhigt Weihnachtsplätzchen backen. Das Hinspiel hatte wenig mit Fußball zu tun, war eher eine Slapstick-Veranstaltung. Am Ende stand es 2:2, kurz vor Schluss trafen wir sogar noch einmal die Latte.“
Kader: „Wir bestreiten zu Hause endlich mal wieder ein Vorspiel vor der Zweiten - aufgrund der gegenseitigen Unterstützung sollte es personell keine Probleme geben.“

ESV Lüneburg II – FC Echem (Sonntag, 12:00)

Zwar verlor der ESV gegen Wittorf mit 0:2, zeigte aber eine gute Leistung - kommt so ein Spiel einem Erfolg gleich? „Ein Erfolg wäre es gewesen, wenn wir wenigstens einen Punkt mitgenommen hätten. So haben wir zwar einigermaßen gut mitgehalten, standen letztendlich jedoch wieder mit leeren Händen da. Das bringt uns leider nicht nach vorne. Mit Niederlagen sollte man sich grundsätzlich nicht zufrieden geben“, so Tim Porth.
Platz 13 – ist einfach nicht mehr drin? „Es ist definitiv mehr drin, das haben die letzten Wochen gezeigt. Wir haben extrem schwach angefangen, viele Gegentore kassiert und standen schneller als gedacht im Tabellenkeller. Das Mittelfeld der Liga ist inzwischen doch relativ nah beieinander, sodass wir da hoffentlich mit ein paar mehr Punkten in der Rückrunde gut rauskommen werden.“
Was erfreut am meisten am Team? „Die Mannschaft hat sich meiner Meinung nach mittlerweile gefunden, wir haben von Spiel zu Spiel mehr eine Art "Stammmannschaft". Alle Spieler gehen mit demselben Ansporn an den Start und hoffen jedes Wochenende aufs Neue, das Beste herauszuholen. Auch aufgrund der letzten Spiele sieht jeder, dass mehr als Platz 13 drin ist. Das ist Motivation pur.“
Was geht gegen den FC? „Echem hat die letzten Spiele allesamt verloren, haben das Hinspiel gegen uns gewonnen und haben mit uns als Gegner eine Mannschaft auf Augenhöhe. Sie werden ihre Chance ganz bestimmt wittern und zum Ende des Jahres noch einmal drei Punkte holen wollen. Problem hierbei ist nur, dass wir das genauso wollen. Die letzten Spiele liefen bei uns wesentlich besser, wir konnten sogar zwei Spiele gewinnen. Ebenso ist es am Sonntag das letzte Spiel des Jahres, da werden wir alles daran setzen, uns ordentlich zu verabschieden. Es wird denk ich ein kämpferisches und ausgeglichenes Duell. Sollten wir aber an die letzten Spiele anknüpfen, bleiben die drei Punkte aber hoffentlich an der Kacksenke.“
Wie schaut es vom Kader her aus? „Das Team ist bis auf die einen oder andere Ausnahme vollständig. Personalmangel sollte es nicht geben.“

SV Karze – SC Lüneburg (Sonntag, 14:00)

Die Partie des SV in Bardowick fiel dem Nebel zum Opfer, kam die Absage sogar gelegen? Trainer Lars Eggers hätte lieber gespielt: „Warum sollte uns ein Spielausfall gelegen kommen? Wir sind mit 15 gesunden Spielern zum letzten Spiel nach Bardowick gereist und waren sogar fast vollzählig als die ersten Bardowicker erschienen. Schon bei meiner Ankunft am Platz war mir klar, dass ein Spiel bei diesem Nebel nicht möglich ist. Als der Schiri am Platz erschien war er auch sehr skeptisch, handelte dann aber völlig Regelkonform und wartete die hierfür vorgeschriebene Zeit ab ob sich eine Verbesserung einstellte. Leider war dem nicht so.“
Der SV steht auf dem letzten Platz, wie sehr stresst das? „Eigentlich bin ich bei jedem Spiel locker, weil ich ja am Rand stehe und nicht auf dem Grün. Sicher fiebert man mit den Jungs mit, doch angespannt bin ich dabei nicht.“
Nur 4 Punkte stehen auf dem Konto – lügt die Tabelle? „Die Tabelle kann nicht lügen, auch wenn es sicher Spiele gegeben hat, in denen wir was hätten holen müssen. Mir fällt dort z. B das letzte Heimspiel gegen ESV ein, in welchem wir ein gutes Spiel gemacht haben, doch leider wurde unser bekanntes Problem aufgezeigt. Bis zum 16 er spielen wir gut, aber dann fehlt uns der Killer, der den Ball reinhaut. Genau das haben mir auch ESV-Akteure nach dem Spiel gesagt. Doch es ist wie es ist und die Jungs bemühen sich immer wieder endlich mal die Bude zu machen.“
Was geht gegen den Tabellenführer? „Was soll man sagen, wenn der nächste Gegner SC Lüneburg heißt? Sie haben natürlich eine sehr stark besetzte Mannschaft zusammen und noch nicht viele Punkte liegen gelassen. Wir werden uns deshalb nicht wie die Gans vor dem Fuchs fürchten, sondern unser Bestes geben.“
Kader: „Es ist uns bisher jedes Wochenende gelungen 14 Spieler aufzubieten was ich super finde. Ich denke dies ist nicht bei jedem kleinen Verein Woche für Woche gegeben.“

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