02.10.2014

2. Kreisklasse: Die Vorberichte auf 1 Blick

MTV Handorf II – MTV Wittorf (Samstag, 17:00)

Der MTV Handorf II

Der MTV musste sein Spiel in Karze absagen, Trainer Lutz Adler sah keine andere Möglichkeit: „Ist zwar blöde, das wir das Spiel nicht antreten konnten, aber mit acht gesunden Spielern hat es keinen Sinn gemacht nach Karze zu fahren.“Vorbericht folgt.

Jetzt geht der Blick wieder nach vorne, Adler wünscht sich eine bessere Defensivarbeit: „Unsere Defensive hat ihre Höhen und Tiefen, mal richtig stark und dann wieder schwammig. Das liegt aber wohl daran, dass wir ständig umbauen müssen, die Jungs können sich nicht richtig einspielen. Ich hoffe, das sich das bald ändert und wir hinten endlich einen stabilen Stamm haben!“
Mit dem bisher Erreichten ist Adler nicht unzufrieden: „Platz 8 bisher, ich denke, viel mehr war bisher nicht drin! Man muss es halt realistisch sehen. Was wohl auch an meinen Training gelegen hat, da ich die Schwerpunkte falsch verteilt habe.“
Was geht im kleinen Derby? „Ich denke, dass da bei unseren Nachbarn in Wittorf ein Team gewachsen ist, welches oben durchaus angreifen kann. Zu unseren Chancen: von der Tabelle her ist Wittorf Favorit! Aber es ist ein Derby und alles ist möglich. Und ich bin überzeugt, dass am Samstag beide Teams auf Angriff spielen werden!“
Kader: „Da ich die Woche krankheitsbedingt nicht auf dem Platz war, muss ich erst noch abklopfen, wer Samstag dabei ist. Aber ich denke schon, das sich 12 bis 13 heiße Spieler finden lassen.“

Thomasburger SV – VfB Goseburg II (Donnerstag, 20:00)

Der TSV bezwang den SC Lüneburg, danach wurde gefeiert: „Nach diesem grandiosen Sieg wurde das Spiel natürlich bei dem ein oder anderen Getränk noch ausführlich besprochen. Der Tenor war einstimmig: Klasse Leistung gegen einen starken Gegner. Sogar unser Bürgermeister war begeistert und hat der Mannschaft eine Runde Eisgetränke ausgegeben!“, so Jonas Kalauch.
Kalauch lobt die eigene Defensivarbeit: „Da genügt ein Blick auf die Tabelle: Nach dem SC Lüneburg haben wir die zweitwenigsten Gegentore. Unsere Viererkette spielt sich immer mehr ein und beschränkt sich auch nicht nur aufs Verteidigen sondern setzt auch spielerische Akzente nach vorne. Doch auch die Mannschaft insgesamt bringt sich gut in die Defensivarbeit mit ein, vor allem im letzten Spiel gegen den SCL. Robin Göhlke meinte, dass er noch nie so viel nach hinten gearbeitet hat wie in diesem Spiel - und das als Stürmer!“
Was geht noch nach vorne? „Momentan sind wir wieder Vierter, haben jedoch noch ein bzw. zwei Spiele weniger als die vor uns stehenden Teams. Der ein oder andere sieht uns deswegen schon auf dem zweiten Platz, doch diese Annahme kann ganz gefährlich werden! Denn wir müssen die ausstehenden Partien natürlich erst mal gewinnen, was keine Selbstverständlichkeit ist.
Ein Vorteil sehe ich allerdings im Vergleich zur letzten Saison: Wir haben es selber in der Hand und müssen nicht auf Ausrutscher unserer Konkurrenten hoffen.“
Auch die kommende Partie wird es in sich haben: „Einige Spieler des VfB haben ja auch schon bei uns gespielt, Ali Chamas und Sebastian Swalowski, "Bööölkay" Yer ist ja jetzt erst im Sommer von uns gewechselt, zunächst um Co-Trainer zu werden und ist inzwischen sogar Chef-Coach. Daher wissen wir in etwa, was uns erwartet. Wir sollten jetzt nicht den Fehler machen und denken, dass wir jeden Gegner wegputzen, nur weil wir gegen den SCL gewonnen haben. Mit der Einstellung können wir auch gleich in die Winterpause gehen. Gegen Goseburg wird es ein anderes Spiel werden, doch wir dürfen nicht blind nach vorne spielen und uns dann die Konter einfangen.“
Kader: „Neue Ausfälle sind glücklicherweise nicht hinzu gekommen, auf der anderen Seite sind einige der angeschlagenen Spieler wieder fit.“
Was gibt es noch zu sagen? „Der Schiedsrichter im Spiel gegen den SC Lüneburg, Tarek Mgherbi, verdient ein Lob. Er hat das Topspiel sehr souverän gepfiffen und war stets auf Ballhöhe.“

FC Echem – SC Lüneburg (Donnerstag, 20:00)

Siehe Extra-Interview auf der Startseite (bitte anklicken).

MTV Treubund Lüneburg III – SV Karze (Sonntag, 13:00)

Der MTV siegte in Gellersen, Trainer Ulf Baxmann sah eine gute Vorstellung seinen Teams: „Im Grunde haben wir das Spiel gegen Gellersen von Beginn an dominiert, die Führung erzielt und aus dem Nichts den unnötigen Ausgleich erhalten. Zudem hatten wir Pech mit einem Latten- und einem Pfostentreffer sowie dem Schiri, der ein reguläres Tor (der Ball kam vom inneren hinteren Torgestänge zurück ins Feld) nicht anerkannte, so dass wir erst in der Schlussphase den 1:3 Sieg sicherstellen konnten. Insgesamt haben wir uns aber auch zu sehr auf zwei bis drei Leistungsträger verlassen, während andere läuferisch und kämpferisch noch mehr von ihrem Potenzial abrufen müssten.“
Baxmann wünscht sich eine noch besser stehende Abwehr: „Urlaubs-, krankheits und verletzungsbedingt haben wir unsere Abwehrreihe fast jede Woche neu zusammenstellen müssen und 17 Gegentreffer in acht Spielen sind kein Ruhmesblatt. Andererseits haben wir aber 11 der Gegentore gegen nur zwei Spitzenteams erhalten, so dass sich das etwas relativiert. Im Übrigen ist Defensive nicht nur die Aufgabe der hinteren Abwehrreihe, sondern eine Frage der Mannschaftstaktik und -disziplin. Da sind auch die Mittelfeldspieler mit hohem läuferischen Engagement gefragt und gefordert.“
Wie ist die Ausgangsposition nach fast 1/3 der Saison? „Wir haben uns jetzt erstmal auf dem sechsten Platz festgesetzt, führen also das Verfolgerfeld hinter den Top-Five an, die den Aufstieg wohl unter sich ausmachen werden. Mit unserer noch sehr jungen Truppe (die meisten sind ja noch im ersten Jahr Herrenspieler) ist das vollkommen in Ordnung und perspektivisch hoffnungsvoll.“
Was geht im Heimspiel? „Gegen Teams aus der hinteren Tabellenregion haben wir uns schon immer schwer getan und auch diese Saison schon unnötig vier Punkte verschenkt. Natürlich wollen und können wir die Partie gewinnen, zumal in den folgenden Wochen noch größere Herausforderungen für uns anstehen. "Eine Chance hat man immer!" - das gilt aber für Karze gleichermaßen!“
Wird die Offensive Trumpf sein? „Wir werden uns nicht verstecken. Gegen den SC Lüneburg haben wir es mal mit einer Defensivtaktik probiert, die 90 Sekunden gehalten hat. Damit ist Schluss. Wir wollen für den Rest der Saison Spaß haben und den hat man zumeist mehr, wenn man Tore erzielt, statt sie nur zu verhindern.“
Kader: „Es bleibt ein gewisses Kommen und Gehen: Zwei Leistungsträger kommen zurück, einer geht in Urlaub. Insgesamt nähern wir uns aber der Formation, der wir am meisten für die restliche Saison zutrauen.“

VfL Bleckede II – ESV Lüneburg II (Sonntag, 13:00)

Der VfL hatte eine Woche Pause – gut oder hinderlich? „Eher gut, wir haben doch sehr viele angeschlagene Spieler, die sich jetzt mal erholen konnten“, so Trainer Benjamin Meyer.“
Das Fazit nach einem Drittel der Serie fällt gemischt aus: „Leider haben wir immer kleine Fehler, die dann immer durch Gegentore bestraft werden. Aber wir können auch selten mit der gleichen Elf spielen, daher ist das Einspielen nicht so einfach. Wir denken momentan von Spiel zu Spiel und versuchen das Beste draus zu machen. Wenn alle fit wären, dann würden wir bestimmt weiter oben stehen.“
Was geht gegen den Gast aus Lüneburg? „Die ESV 2 ist immer schwer zu spielen, sie haben viele ältere und erfahrene Spieler in ihren Reihen. Auch wenn sie hinter uns stehen wird es bestimmt nicht leicht. Ich hoffe, dass wir die gleiche Leistung abrufen können wie gegen Wendisch, denn dort haben wir immerhin 70 Minuten in Unterzahl gespielt.“
Kader: „Hasselfeld und Tege (Kreuzband), Janz (Knorpelschaden), Ortmann und Klatt (Dienst) werden fehlen. Schiller und Koch sind im Aufbautraining. Wieder dabei sind Schwinkowski und Daleszynski. Dazu haben wir 2 Neuzugänge: Mit Dutkowiak haben wir einen Torwart und Michaels einen neuen Feldspieler. Jetzt hoffen wir nur, dass alle huete im Pokal Verletzungsfrei bleiben. Ach ja, ein Spieler wird uns noch fehlen. Wir haben in Wendisch eine Rote Karte bekommen obwohl nichts passiert war, dieses gab der Gegenspieler in der Halbzeit zu. Trotzdem hat unser Spieler 4 Wochen bekommen, für mich einfach nur unverständlich!“

Ochtmisser SV II – TSV Gellersen III (Sonntag, 13:00)

Der OSV setzte sich beim VfB Goseburg mit 4:1 durch, für Trainer Frank Eschen sah einen zu niedrigen Erfolg: „Das haben wir uns selber schwer gemacht. In den ersten 10 Minuten musst du schon 3:0 führen. Aber der Keeper von Goseburg hatte einen super Tag, echt klasse gehalten. Als dann nach wieder 3 Chancen unser Kapitän Bennet den Ball unter brachte, wurde leider das Tempo raus genommen mit dem Gefühl, hier passiert nichts mehr. Und das geht nun mal nicht gegen diese Jungs. Nachher konnten wir, wie eigentlich immer, auch gegen SC in der zweiten Halbzeit, noch mal zulegen und uns Chancen im 2-Minutentakt erarbeiten. Aber der Torwart war einfach klasse.“
Hinten läuft es gut bei den Wikingern: „In der Defensive mache ich mir keine Gedanken. Da haben wir genug erfahrene und technisch gute Spieler. Außerdem können wir sehr variabel agieren, und werden in den unterschiedlichen Systemen immer sicherer. Wenn wir das einzige richtige Schlafspiel gegen SC abziehen, wo wir weit unter unseren Möglichkeiten gespielt haben, auch wenn SC natürlich eine Klasse für sich ist, dann sieht es doch gut aus. ESV zählt nicht. So ein Spiel hat jeder.“
Wie ist die Ausgangsposition? „Was soll ich sagen? Wir sind Zweiter; wenn Thomasburg das Nachholspiel gewinnt, Dritter, und wir haben schon gegen alle von Oben, außer Wittorf; die schätze ich auch stark ein, gespielt. Also sehe ich das sehr gut so!“
Was geht gegen den TSV? „Tja, das wird schon schwer. Gellersen hat wieder die alten S... ausgegraben. Die können richtig Fußball spielen, und haben schon da gespielt, wo meine Jungs hin wollen. Wir haben aber unsere Fehler aus der letzten Saison, wo wir nur durch ein Glückstor von Simon Kügel gewonnen haben, analysiert, und versuchen die Konsequenzen umzusetzen. Einen Schlagabtausch wollen wir mit allen Mittel versuchen zu verhindern. Wir wollen das Spiel machen.“
Kader: „Mein Sohn Patrick fällt für zwei Wochen aus, Jörg Eigenfeld ist auch noch verletzt. Dafür sind Knittel und Dodo wieder dabei. Das muss reichen.
Was gibt es noch zu vermelden? „Wir haben ja eigentlich ein Reppenstedt Wochenende, da wir mit der Zweiten Freitag im Pokal gegen die TuS-Reserve spielen. Letztes Jahr sind wir mit 2:0 und hohem Lob des Gegners ausgeschieden, Wenn es dieses Mal anders rum läuft, und der Gegner bis auf unserem Respekt nichts bekommt, ist es insgesamt ausgeglichen und okay!“

TuS Hohnstorf II – SC Lüneburg (Sonntag, 15:00)

TuS-Trainer Andreas Studt sah in den vergangenen Wochen keine schlechten Leistungen seines Teams. „Das Spiel gegen Bleckede haben wir hochverdient mit 3:2 gewonnen, da die Mannschaft tolle Moral bewiesen hat und nach dem Rückstand super aufgedreht hat und so den Auswärtssieg eingefahren hat. Im Auswärtsspiel gegen Bardowick hat Hohnstorf ganz klar das Spiel über 30 Minuten in der ersten Halbzeit dominiert und nicht Bardowick. Bis man dann einen unserer Innenverteidiger regelrecht "umgesenst" hatte und dieser mit Notarzt in das Krankenhaus musste. Gute Besserung an dieser Stelle an unseren Spieler Kristoffer Schulz. Da wir keine Alternativen mehr auf der Ersatzbank hatten, um diesen herben Ausfall zu kompensieren, hatte es unseren Spielablauf total auf den Kopf gestellt. Nur das hatte Bardowick in die Karten gespielt um dann am Ende noch 7:0 zu gewinnen. Das war sicherlich dann auch verdient, aber nur weil es unsere Jungs nicht mehr auf die Reihe bekommen haben, sich wenigstens so zur Wehr zu setzen, damit es keine dicke "Packung" gibt.“
Mit der Defensivarbeit ist Studt nicht zufrieden: „Die Verteidigung fängt bereits im Sturm an und geht über alle Mannschaftsteile hinweg. Die Spiele, wo wir die Punkte bisher geholt hatten, da hat es dann die Mannschaft auch super umgesetzt und es hat sehr gut funktioniert. Sobald aber 2 oder 3 Spieler einen "Totalausfall" an dem Spieltag haben, geht das große Duell im Spiel los, nach dem Motto "Wer macht nun die meisten Fehler..." Man steht an der Linie und versucht die Spieler immer wieder aufzubauen, aber dann fehlt einfach in den Aktionen auf dem Platz der notwendige "Ruck", um sich wieder in den Griff zu bekommen. Die beiden Trainingstage werden nun aber wieder genutzt, um sich auf den Gegner SC Lüneburg einzustellen.“
Das Fazit nach einem Drittel fällt gemischt aus: „Der Tabellenplatz ist die eine Seite und sieht nicht so prickelnd aus, aber nach den Punkten zu beurteilen ist noch viel möglich für uns. Es werden später noch andere Mannschaften weiter unten stehen, bzw. hinter uns stehen, die es jetzt noch nicht vermuten.“
Was geht gegen den SC? „Was soll man zu einem Gegner sagen, der auf Platz 1 steht? Die haben 30 Tore mehr erzielt und 20 Tore weniger einfangen als wir. Der SC Lüneburg will einen Durchmarsch starten, um so schnell wie möglich die Kreisliga zu erreichen. Das bedeutet nun natürlich aber nicht, dass wir Angst haben, aber man sollte sich schon einmal auf einen großen "Fight" einstellen. Falls es uns gelingt sich taktisch geschickt anzustellen und alle in der Mannschaft ordentlich mitziehen, warum sollte uns nicht auch so ein Ergebnis wie es Thomasburg erzielt hat gelingen?! Daran hat man doch gesehen, dass die Tagesform auch eine wesentliche Rolle spielen kann.“
Kader: „Über den Feiertag bastel ich mir noch einen neuen Verteidiger, der uns ja umgetreten wurde. Alle anderen Spieler sind, soweit es mir bis heute bekannt ist, alle an Bord. „

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