09.10.2014

1. Kreisklasse: 8 Partien stehen auf dem Programm - die Vorberichte auf 1 Blick

TuS Hohnstorf – SV Göhrde (Samstag, 19:00)

Der TuS Hohnstorf will gegen Göhrde siegen.

Der TuS Hohnstorf ist zu einer festen Größe der 1. Kreisklasse geworden, trotzdem sieht Andreas Köhlbrandt noch Luft nach oben: „Oh ja, das glaube ich schon. Gegen Adendorf hat unsere Mannschaft nicht den nötigen Willen gezeigt und hat gerade deshalb verloren. Wenn der Wille und die Lust, also die Einstellung, konstant besser werden kann die Mannschaft ihr Saisonziel erreichen. Dieses liegt immer noch bei: "bei den ersten Fünf dabei sein" Wenn das kämpferische noch fossiert wird, dann geht es weiter nach oben, da bin ich sicher.“

Derzeit liegen die Männer von der Elbe auf Platz 4 – spiegelt dieser die Qualität des Teams wieder? „Von den spielerischen Möglichkeiten sind wir auf Platz vier genau richtig aufgehoben.“
Jetzt kommt es zum Duell des starkes Aufsteigers aus der Göhrde, trotzdem sieht Köhlbrandt gute Chancen, um dieses Duell für sich zu entscheiden: „Der SV Ghörde ist zum jetzigen Zeitpunkt die Überraschungsmannschaft der Saison und steht mit 27 Punkten und einem Torverhältnis von 34:12 Toren auf Platz 2 super da. Wenn unsere Mannschaft hier eine kämpferisch gute Leistung abliefert, wird Ghörde es schwer haben. Wenn nicht, dann verschenken wir weitere wichtige Punkte für das Saisonziel.“
Kader: „Der Langzeitverletzte René Sperber ist erst ab März wieder dabei. Bei René wurden gestern am 6. Oktober die Metalldrähte entfernt, die er durch ein fieses Foul im Pokalspiel gegen Mechtersen/Vögelsen Anfang August bekommen hat. Jan Humpke kann hoffentlich noch in diesem Jahr wieder trainieren und schon mal wieder spielerische Erfahrungen in der 2. Herren sammeln, um danach die 1. Herren zu unterstützen.“

SV Barnstedt – TuS Reppenstedt II (Sonntag, 15:00)

Der SVB siegte gegen Adendorf, Christian Gebhardt sah keinen Spaziergang seines Teams: „Die Partie war sicherlich eine der schwersten Spiele der Saison. Nachdem fulminanten Pokalsieg gegen Heidetal, wussten wir das es schwierig werden könnte. In der ersten Halbzeit waren wir klar besser, ab der 70. Minute ließen die Kräfte aber merklich nach. So kam Adendorf doch noch zu der einen oder anderen Torchance. Trotzdem ein verdienter Sieg, auch in dieser Höhe.“
Wie spannend ist der Kampf um die vorderen Plätze? „Bisher ziehen Heidetal, Göhrde und wir einsam unsere Kreise an der Spitze. Wir schauen einfach von Spiel zu Spiel und wollen den Druck mit weiteren Siegen aufrechterhalten.“
Was läuft noch nicht wie gewünscht? „Die Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen kann sicherlich immer weiter optimiert werden. Aber wenn ich auf die Tordifferenz aus dem letzten Jahr schaue, hatten wir zu dieser Zeit schon 29 Gegentore. Wir sind also mit dem aktuellen Stand mehr als zufrieden.“
Was geht gegen die TuS-Reserve? „Gegen Reppenstedt haben wir uns in der letzten Saison sehr schwer getan. Die Mannschaft hat immer wieder mit Verletzten zu tun, aus diesem Grund kann ich Reppenstedt aktuell schwer einschätzen. Ein Heimsieg ist aber unser erklärtes Ziel. Reppenstedt ist kampfstark und nicht zu unterschätzen. Wir müssen mit dem selben Ehrgeiz und Willen wie gegen Heidetal ins Spiel gehen. Dann werden die Punkte in Barnstedt bleiben!“
Kader: „Wir haben viele angeschlagene Spieler. Dem einen drückt es im Rückenbereich, der andere hat Muskelprobleme oder die Leiste schmerzt. Wir werden aber trotzdem eine starke Truppe auf den Platz bekommen.“

TuS Barendorf II – MTV Soderstorf (Sonntag, 15:00)

Der TuS ging beim MTV Handorf baden, Trainer Sebastian Meyer sah eine unnötige Niederlage: „Nach 20 Minuten konnten wir uns bei unserem Keeper bedanken, dass wir da nicht schon zurücklagen, aber nach dem 2:1 hatten wir 2-3 dicke Dinger leider liegen gelassen, so dass das Spiel hätte kippen können. Nachher haben wir aufgemacht und uns dann nicht mehr gewehrt, so dass das Ergebnis um 1-2 Tore zu hoch ausgefallen ist.“
Mit wie vielen Teams in der Klasse befindet sich das Team auf Augenhöhe? „Also die ersten 3 Mannschaften lasse ich mal außen vor, danach halte ich alles für schlagbar, allerdings kannst du dann auch gegen alle anderen verlieren.“
Platz 13 – spiegelt dieser die Qualität des Teams wider? „Stand jetzt leider ja, wobei das ja nicht Abstieg heißen würde, und das Saisonziel wäre erreicht. Wobei es doch gerne 2-3 Plätze nach oben gehen darf.“
Was geht gegen den kommenden Gegner? „Ein Absteiger, der ganz schlecht angefangen hat und nun langsam die Spur findet und der Pfeil nach oben zeigt. Trotzdem wollen wir natürlich die Punkte bei uns behalten“
Wie schaut es personell aus? „Ein paar Spieler kommen hinzu, ein paar andere Akteure fehlen, alles in allem werden wir schon 14 Mann haben, die dieses Mal die Punkte bei uns behalten.“

Vastorfer SK II – FC Dynamo Lüneburg (Sonntag, 15:00)

Der Vastorfer SK II sah in Soderstorf keine Schnitte, Trainer Leszek Siergiej war bedient: „Also ganz ehrlich, das war mit Abstand unsere schlechteste Leistung in dieser Saison, vor allem die erste Halbzeit! Wiederum ist es für mich unverständlich, warum Soderstorf da unten rumkrebst, denn ihre offensive ist enorm stark. Sie konnten sich über die Außen gut und gekonnt durchsetzen, immer wieder gute Torchancen herausspielen. Ich glaube, wenn die Jungs sich mehr auf das Wesentliche konzentrieren würden, nicht so viel im Spiel lamentieren, dann würden sie noch stärker auftreten als bis jetzt!“
Mit wie vielen Teams steht der VSK auf einer Stufe: „Nach dem letzten Spiel zu beurteilen mit gar keinem! Aber ich sage nach wie vor, die Qualität des Teams ist weit besser, leider aber nur bei acht Spielern, denn bei den Rest fehlt eine Menge, so dass sie richtig an sich arbeiten müssen!“
Was geht im Kellerduell? „Als ich Dynamo gegen Reppenstedt gesehen habe, da war das schon gute Leistung von ihnen. Den Berichten von Jens Niemann nach zu urteilen haben sie wohl arge Personalsorgen! Zur unseren Chancen: Wenn wir so auftreten wie gegen Soderstorf, werde ich noch eine Woche Urlaub nehmen müssen, um sich von der schlechte Leistung zur erholen! Aber im Ernst! Wir können, wir müssen und wir wollen uns die drei Punkte holen! Und eine gute Elf werden wir auch auf die Beine stellen.“
Kader: „Bis Samstagabend sieht das meistens gut aus! Ab Sonntagmorgen geht es meistens los mit Absagen. Ich frage mich immer wieder, was passiert bloß so oft in der Nacht von Samstag auf Sonntag, das es immer wieder zu Ausfällen kommt? Marcel Schmiedel ist leider noch nicht frei.“

STV Artlenburg – SV Scharnebeck II (Sonntag, 15:00)

Der STV verlor beim SV Göhrde, Abwehrmann Stephan Paul hatte trotzdem eine Menge Spaß: „Es war ein gutes Kreisklassenspiel! Es ging in der Partie immer wieder rauf und runter. Für die Zuschauer war es natürlich toll mit anzusehen! Leider haben stehen wir aber ohne Punkte da. Wir hätten allerdings einen Punkt verdient gehabt. Wir haben eine Riesenmoral gezeigt, als wir 3:1 hinten lagen. Wir haben dann noch mal alles gegeben und haben auch den verdienten Ausgleich gemacht. Allerdings wollten wir am Ende dann zu viel und haben das 4:3 bekommen, am Ende noch das 5:3.“
Derzeit hat der Aufsteiger ein Torverhältnis von 25:20 Toren – passt das Verhältnis? „Tja, auf den ersten Blick haben wir ganz klar zu viele Gegentore bekommen. Woran das liegt, das sollten wir allerdings mal in Ruhe intern besprechen. Denn so kann es nicht weitergehen aus meiner Sicht. Die 25 geschossenen Tore klingen auf den ersten Blick okay, allerdings hätten wir auch da viel mehr machen müssen. Wir lassen in jedem Spiel mindestens zwei 100-prozentige Chancen liegen. Da müssen wir natürlich noch viel abgezockter werden und vor allem ruhiger und cooler vor dem Tor bleiben!“
Platz 6 sorgt allerdings für gute Laune: „Wir sind zufrieden mit den 6. Platz, da unser Ziel immer noch der Klassenerhalt ist. In der Jetzigen Momentaufnahme ist der Rang ganz klar ein Beleg für die Stärke, die in unseren Team steckt.“
Was geht gegen den Mitaufsteiger? „Letzte Saison mussten wir uns am Ende hinter Scharnebeck in der Tabelle geschlagen geben. In der Liga haben wir zweimal unentschieden gespielt, genauso wie im Samtgemeinde Pokal! Das zeigt eigentlich wie eng es immer zwischen den beiden Teams zur Sache geht. Würde mich nicht wundern, wenn das Spiel wieder remis ausgeht, da ich glaube, dass beide Teams auf Augenhöhe sind! Allerdings haben wir etwas dagegen, da wir die 3 Punkte gern in Artlenburg behalten wollen, um uns von unten weiter absetzten zu können.“
Kader: „Ich habe zum jetzigen Zeitpunkt keine Infos über Absagen.“

FC Heidetal – MTV Handorf (Sonntag, 15:00)

Der FC Heidetal sorgt derzeit für mehr als positive Schlagzeilen, allerdings hängen sich die Gegner auch immer zu 120 Prozent rein, um den Tabellenführer zu ärgern. Wie schwer ist es für die FC-Spieler, immer auf 100 Prozent zu kommen? Trainer Peter Hofmann weiß, die guten leistungen sind keine Selbstverständlichkeit: „In der heutigen Zeit ist es nicht so einfach, Job, Familie und Fußball auf einen Nenner zu bringen. Dazu kommen dann noch die Spielvorbereitungen und der Leistungsabruf am Spieltag. Es gibt Mannschaften, bei denen reichen 70 Prozent am Spieltag, weil der Rest mit Erfahrung abgedeckt wird. Das ist bei uns leider nicht möglich. Wenn wir weiterhin erfolgreich sein wollen, müssen wir in jedem Spiel an unsere Leistungsgrenze gehen. Denn wir haben im Schnitt zehn Spieler ab Geburtsjahr 90' im Kader, da kann man noch nicht von viel Erfahrung sprechen.“
Platz 1 – lasst sich der Klub den noch nehmen? „Der erste Tabellenplatz ist eine schöne Momentaufnahme, aber wir kennen auch unsere starken Konkurrenten, die da auch stehen möchten. Unser Ziel ist der Aufstieg, warum nicht als Meister? Aber mal im Ernst, bis Ende Mai kann noch so viel passieren, da ist es besser, wenn wir weiterhin von Spiel zu Spiel schauen.“
Hofmann geht davon aus, dass das Team noch stärker wird: „Kein Spieler ist bei uns in seiner Entwicklungsphase am Ende angelangt. In jedem Spiel wird dazu gelernt, vor allem was die Bereiche Taktik und System betrifft.“
Kann der FC gegen den MTV erneut jubeln? „Handorf ist in den letzten Spielen so richtig ins Rollen gekommen. Da haben sie 16x ins Schwarze getroffen und haben zum Beispiel in Barnstedt Unentschieden gespielt. Die Vorgaben ihres Trainers werden immer mehr umgesetzt und sie stehen jetzt schon auf Platz fünf der Tabelle. Das alles zeigt, dass wir einen starken Gegner in Ehlbeck erwarten dürfen und gut aufgestellt sein müssen, um die Punkte für uns verbuchen zu können. Wir wollen positive Werbung machen "Zum Tag des Amateurfussballs".“
Wie liefen die Spiele meistens gegen den Gast ab? „Es waren bislang immer sehr Torreiche Spiele. Womit es für die Zuschauer nicht langweilig werden wird.“
Wie schaut es personell aus? „Besser als letzten Sonntag. Zwei Urlauber sind zurück und einige mit Blessuren vom Pokalspiel, konnten schon wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Sebastian Helms, kann den regelmäßigen Aufwand zum Kicken nicht bewältigen und steht ab sofort nicht mehr zur Verfügung.“

TSV Gellersen II – TSV Adendorf (Sonntag, 15:00)

Der TSV Gellersen II flog im Reservepokal im Viertelfinale raus, Trainer Thore Lohmann ist noch bedient: „Das nervt unbeschreiblich. Als klassenhöheres Team musst du solche Spiele wie beim SV Wendisch Evern 2 einfach gewinnen. Und letztlich waren wir ja auch feldüberlegen und hatten deutlich mehr 100-prozentige Chancen. Die haben wir aber nicht rein gemacht - und uns dazu in der Abwehr mehrere Male dilettantisch angestellt - schon war die Überraschung perfekt. Mir blieb dann nur noch darauf hinzuweisen, dass das alles letztlich individuelle Böcke waren - und dem SVW zu gratulieren.“
Dafür gab es in der Liga einen 4:0-Sieg beim FC Dynamo Lüneburg - wie groß war die Freude? „Ganz ehrlich: Ich habe mich vor allem gefreut, dass die Umstellungen im Team gegriffen haben. Einige Jungs haben mal eine Pause bekommen, andere mussten auf ungeliebten Positionen ran. Der FC Dynamo hat nicht einmal einen Schuss auf unser Tor gebracht - zum Glück selbst nicht, als unser Keeper sich kurzfristig selbst austrickste... Wir haben mal wieder zu Null gespielt - das war ganz wichtig. Trotzdem auch hier ein großes Lob an die Dynamos: Trotz der prekären Lage ist die Mannschaft diszipliniert und fair aufgetreten - sogar am Ende mit meinem Alterskollegen Jens Niemann als Geheim-Einwechslungswaffe.“
Derzeit Platz 8 – spiegelt dieser die Leistungsstärke des Teams wider? „Die Leistungsstärke nicht unbedingt. Aber den aktuellen Grad der Konzentration. Wir haben in den letzten Wochen einfach viele, viele persönliche Fehler gemacht. Und das ist dann das Ergebnis.“
Was geht gegen den TSV? „Adendorf ist in dieser Saison in einer schwierigen Lage. Von 10 Punktspielen hat Uli Gieslers Truppe 6 verloren, das macht nicht gerade Mut. Ich bin aber trotzdem bei allem Respekt nicht bereit, Aufbauhilfe zu leisten. Letztlich liegt es aber wieder einmal in den Händen unserer Spieler - bzw im Kopf...“
Wie schaut es personell aus? „Endlich wieder gut! Alle Urlaube sind beendet und alle Verletzungen ausgestanden. Voraussichtlich werden von unseren 20 Jungs nur Notzke, Prange und Schröder arbeitsbedingt fehlen.“

Dahlenburger SK – ESV Lüneburg (Sonntag, 16:00)

Der DSK schaffte vor 14 Tagen den ersten Sieg, musste dann jedoch zum Topteam des FC Heidetal. Dort verlor die Mannschaft um Trainer Ingo Romich zwar nur mit 2:0, hatte dabei auch viel Glück. Somit bleibt der DSK auf dem vorletzten Platz, 4 Punkte und 13:40 Treffer lassen keinen Raum für Träumereien... Mit dem ESV kommt ein Gegner, der an guten Tagen alle Teams der Liga schlagen kann, aber auch immer wieder für eine Pleite gut ist. So wurde die vergangene Partie in Scharnebeck mit 1:4 verloren. Sollte der DSK den Schwung aus dem letzten Heimspiel mitnehmen, der ESV Lüneburg nicht 100 Prozent geben, dann könnte Trainer Romich beim Schlusspfiff die Arme in die Luft strecken.

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