08.05.2018

TuS Neetze: Die große Chance, als erstes Team den Pokal zu holen!

Kreispokal-Endspiel: TuS Neetze – TV Neuhaus (Mittwoch, 19:30) in Dahlenburg

Auch der strömende Regen konnte den TuS Neetze im Halbfinale nicht aufhalten.

In der Kreisliga muss sich der TuS Neetze noch ordentlich strecken, um den Sprung in die neue Liga zu schaffen. Im Kreispokal stürmte das Team von Trainer Thomas Baumgarten recht locker in das Finale, ließ im Halbfinale dem TSV Adendorf keine Chance. Gegen den TV Neuhaus wird es sicherlich ein härterer Gang – mit gutem Ende? Wir sprachen mit Thomas Baumgarten über das Endspiel.

Thomas, wie groß ist die Vorfreude auf das Endspiel?
Dieses Finale ist für uns als Mannschaft eine tolle Chance für den TuS Neetze Werbung zu machen, um den Verein positiv zu repräsentieren. Zusätzlich könnten wir als erste Neetzer Mannschaft diesen Pokal holen. Beide Chancen wollen wir nutzen.

Welche Bedeutung hat das Finale für das Team/Verein?

Wir stecken zurzeit in der komischen Saisonphase. Wir haben im Mai insgesamt 10 Pflichtspiele und jedes Spiel hat für die Quali „Heide-Wendland-Liga“ eine enorme Wichtigkeit. Verständlicherweise liegt der Vereinsfokus daher auch eher auf die Quali, als auf den Pokal. Für uns sind Beides lohnende Ziele.

Gibt es einen Grund zur Nervosität?

Aus meiner Sicht nicht. Wir sind seit Wochen in jedem Spiel unter Druck, um das Ziel Heide-Wendland-Liga zu erreichen, da können wir am Mittwoch endlich einmal völlig entspannt und mit jeder Menge Vorfreude in ein Fußballspiel gehen.

Auf was wird es ankommen, um gut in die Partie zu kommen?
Wir haben in den letzten Wochen einen Weg gefunden, unsere Spiele erfolgreicher zu gestalten. Diesen Weg müssen wir ab Beginn mit Überzeugung und Freude angehen. Das ist die Basis für alles, was wir am Mittwoch vorhaben.

Wie schätzt ihr den Gegner ein?

Neuhaus ist ein extrem robuster Gegner, der sehr viel über harte Zweikämpfe kommt und auf 2-3 Positionen richtig stark besetzt ist.

Von was für ein Spiel geht ihr aus – ist offenes Visier angesagt?

Schwer zu sagen, ist mir aber eigentlich egal. Bei einem Endspiel ist das Ergebnis von Bedeutung, nicht WIE das Ergebnis zustande gekommen ist. Ich würde mich aber freuen, wenn es für die Zuschauer spannend wird und das Schiedsrichtergespann die Chance hat, eher unauffällig zu agieren.

Was stimmt optimistisch, dass ihr am Ende jubelt?
Das ist immer eine schwierige Frage. Ich beobachte meine Mannschaft ja nun schon seit ein paar Monate und weiß, was sie leisten kann. Im Jahr 2018 haben wir, ausgenommen in Mechtersen, eigentlich immer sehr gut gespielt. Ich bin davon überzeugt, dass die Truppe sich nicht durch alle Pokalrunden gespielt und gekämpft hat, um dann im Finale nicht die bestmögliche Leistung abzuliefern.

Was ist derzeit der größte Trumpf, den ihr ausspielen könnt?
Aktuell sind wir nicht nur personell sehr gut aufgestellt und haben kaum verletzte Spieler, sondern das zur Verfügung stehende Personal ist auch regelmäßig beim Training/Spiel im Einsatz.

Ein mögliches Elfmeterschießen – grauenhaft oder das I-Tüpfelchen?
Wenn sich keine der beiden Mannschaften bis dahin durchsetzen kann, dann muss das Spiel ja irgendwie entschieden werden. Elfmeterschießen ist dann doch etwas angenehmer als den Sieger zu losen.

Wie schaut es vom Kader her aus?
Nils Riecken (Bänderriss), Marco Dierks (Achillessehne) und Lukasz Jablonski fehlen – Rest ist dabei.

Was gibt es noch zu sagen?
Wir werden nach dem Spiel auf jeden Fall bei uns im Vereinsheim feiern und uns von unseren Vereinswirten Heidi und Didi (vielen Dank Euch beiden) kulinarisch verwöhnen lassen. Wie lange und intensiv der Abend wird, entscheidet die Truppe in dem Spiel gegen Neuhaus.

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