02.01.2019

Halbzeitpfiff TSV GELLERSEN II: Nach Spieltag 8 einen richtigen Lauf hingelegt!

2. Kreisklasse ++ 2. Platz ++ 30 Punkte ++ 43:16 Tore

Nils Krahmer und sein TSV Gellersen sind oben mit dabei - kann Platz 2 gehalten werden?

Der TSV Gellersen II startete mit neuen Trainern in die Serie, nach und nach fanden sich aber alle Beteiligten, so dass es zum Ende hin richtig gut lief. Der 2. Platz sieht richtig gut aus, vor allem gab es bisher kaum Gegentore – ist der Aufstieg drin? Die Konkurrenz sitzt dem Team im Nacken, doch beim TSV ist man optimistisch. Auch, weil man im Herrenbereich an einem Strang zieht. Trotzdem gilt es die eine oder andere Baustelle zu schließen, um den Erfolg bestätigen zu können. Wir sprachen mit Trainer und Torhüter Nils Krahmer über seinen Klub.

Nils, wie fällt dein Fazit zum bisherigen Saisonverlauf aus?
Zu Beginn der Serie haben wir an der einen oder anderen Stelle Punkte liegen lassen, aber zuletzt gab es nur noch sehr wenig zu beanstanden. Die Leistungen stimmten und entsprechend auch die Ergebnisse. Wir sind zufrieden.

Welche Überschrift würdest du deinem Team für die bisherigen Leistungen geben?
Die Sinuskurve, die eine Konstante wurde!

Wie weit seid ihr von den eigenen Zielen entfernt – oder wurden die sogar übertroffen?
Wir sind absolut im Soll. Unser internes Ziel ist erreichbar.

Was ist die positivste Entwicklung deines Teams?

Nach der Niederlage gegen Dynamo am 8. Spieltag haben wir endlich damit angefangen, konstante Leistungen zu zeigen. In der Folge haben wir die letzten 6 Spiele gewonnen und nur noch 2 Gegentore zugelassen. Daran gilt es anzuknüpfen.

Und wo siehst du noch die größte Baustelle?
Größtes Problem sind zuletzt eigentlich immer nur die individuellen Fehler gewesen. Unnötige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung oder im Spielaufbau. Das angestrebte Spielsystem wird mittlerweile gut umgesetzt.

Welches Spiel war euer bestes – und warum?
In der Gesamtbetrachtung denke ich der 3-1 Sieg im Süden gegen Handorf. Da hat fußballerisch schon viel gepasst und auch die Atmosphäre bei uns im Team und den sehr zahlreichen Zuschauern hat einfach Spaß gemacht. Zu diesem Zeitpunkt war Handorf auch noch Tabellenführer und hätte sich ordentlich von uns absetzen können.

Und welches Spiel hat richtig genervt – und warum?
Die Niederlage gegen Wittorf war besonders ärgerlich, aber auch völlig verdient. Da haben wir die ersten 70 Minuten wirklich alles vermissen lassen. 20 Minuten reichen dann gegen eine Mannschaft, die über ihre Geschlossenheit kommt, nicht aus.

Wie sieht die Zielsetzung für die restliche Serie aus?
Wenn man nach 14 Spielen auf Platz 2 steht, muss der Anspruch sein, diese Position zumindest zu halten.

Wie schätzt du die Spielklasse insgesamt ein?
Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, dass gleich 5 Mannschaften vorne um die beiden Aufstiegsplätze mitspielen würden. Dabei hat mich vor allem Dynamo positiv überrascht, die ich überhaupt nicht auf dem Zettel hatte. Insgesamt ist es einfach enger geworden. Gefühlt kann jeder gegen jeden gewinnen und auch wenn es den einen oder anderen Ausreißer gibt, könnte die Liga spannender nicht sein.

Ist jemand nicht mehr dabei, der zu Saisonstart auf dem Zettel stand?
Nein.

Wird jemand den Verein verlassen?
Nein.

Gibt es Langzeitverletzte, die wieder einsteigen werden?
Matthias Schlüter hatte sich im ersten Spiel gegen Brietlingen die Bänder gerissen. Der stand jetzt zwar schon wieder im Kader, aber wird vermutlich erst nach der Winterpause wieder richtig fit sein.

Sind Winterzugänge geplant?
Nein.

Wem gilt es mal seinen Dank auszusprechen?
An dieser Stelle nochmal Danke in Richtung unserer Ersten, die uns bei Personalnot immer zur Seite steht, auch wenn unsere Anfragen schon mal sehr kurzfristig kommen. Dann auch noch ein Dank an unsere Spielerfrauen, die es den Vätern in unserem Team regelmäßig ermöglichen, ihre Kadaver über den Platz zu schleppen. Danke an „Alexander der Große“ für die Shirts und danke an unsere Mannschaft, die uns in unserer Premierensaison als Trainer aktuell noch ganz gut dastehen lässt.

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