02.01.2019

Halbzeitpfiff OCHTMISSER SV: Gute gestartet, dann nach unten durchgereicht!

Bezirksliga ++ 11. Platz ++ 17 Punkte ++ 27:43 Tore

Die Spieler des Ochtmisser SV müssen langsam wieder die Kurve bekommen, sonst wird es eng!

Der Ochtmisser SV startete eigentlich ganz gut in die Serie, aber schnell wurde klar, der Kader ist in der Breite zu schwach aufgestellt. Dazu verloren die Wikinger doch den einen oder anderen wichtigen Spieler, so dass es weder in der Defensive, noch in der Offensive besonders gut lief. Besonders zum Ende hin wurde es richtig bitter, es folgten viele Niederlagen, so dass man nach unten durchgereicht wurde. Der Vorsprung auf das erste Kellerkind beträgt 4 Punkte – das wird eine enge Geschichte! Kann man sich in der Winterpause neu aufstellen, um nicht weiter bluten zu müssen? Wir sprachen mit Co-Trainer Stefan Drews über seinen Klub.

Stefan, wie fällt dein Fazit zum bisherigen Saisonverlauf aus?
Sehr durchwachsen. Wir sind gut in die Saison gestartet, haben nach dem 9. Spieltag aber den Faden verloren. Danach ist uns nur noch ein Sieg gelungen und wir wurden bis auf Platz 11 durchgereicht. Die Winterpause kam kein Tag zu früh für uns.

Welche Überschrift würdest du deinem Team für die bisherigen Leistungen geben?
Wundertüte OSV! Man weiß oft vorher nie was drinsteckt und am Ende dabei heraus kommt…

Wie weit seid ihr von den eigenen Zielen entfernt?
Wir haben uns nach dem durchaus positiven Start das Ziel gesteckt, zur Winterpause 20 Punkte auf dem Konto zu haben. Das Ziel haben wir verfehlt. Wir sind zwar nicht so weit davon entfernt, jedoch zeigt der Trend deutlich nach unten.

Was ist die positivste Entwicklung deines Teams?
Dass die jungen Spieler sich gut entwickeln, mehr und mehr Verantwortung übernehmen und sich sehr kritisch mit der Situation auseinandersetzen.

Und wo siehst du noch die größte Baustelle?
Wir brauchen definitiv mehr Zuverlässigkeit und Konstanz in allen Bereichen.

Welches Spiel war euer bestes – und warum?
Von der taktischen Disziplin und von der Einstellung her, war sicherlich das Spiel gegen Bardowick eines unser besten Spiele in der Hinrunde.

Und welches Spiel hat richtig genervt – und warum?
Da gab es zum Ende hin einige. Dazu war die Niederlage gegen Vastorf sehr ärgerlich und unnötig, sie leitete dann auch unseren Negativlauf ein.

Wie sieht die Zielsetzung für die restliche Serie aus?
Die Zielsetzung kann jetzt erstmal nur Klassenerhalt lauten.

Wie schätzt du die Spielklasse insgesamt ein?
Wie vor der Saison erwartet. Der VfL Lüneburg zieht wie erwartet vorne einsam seine Kreise, dann gibt es 5 Mannschaften, die den Vizemeister unter sich ausspielen und die restlichen Mannschaften müssen den Blick eher nach unten richten. Trotzdem eine interessante und herausfordernde Liga.

Ist jemand nicht mehr dabei, der zu Saisonstart auf dem Zettel stand?
Nein.

Wird jemand den Verein verlassen?
Zum jetzigen Stand nicht.

Gibt es Langzeitverletzte, die wieder einsteigen werden?
Wir hoffen, dass Gavrilovic, Plikat und Kabay in der Rückrunde wieder eingreifen werden, die sich alle im Spiel gegen Wendisch Ende Oktober verletzt hatten und seitdem kein Spiel mehr bestreiten konnten. Luca Schröder wird uns mit seinem Kreuzbandriss noch lange fehlen.

Sind Winterzugänge geplant?
Ja, wird es. Es ist aber noch nichts spruchreif.

Wem gilt es mal seinen Dank auszusprechen?
Allen den Personen, die rund um den Verein unwahrscheinlich viel Arbeit und Zeit investieren, sich aber immer im Hintergrund halten!

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