21.12.2018

Halbzeitpfiff SC LÜNEBURG II: Und jährlich grüßt das Kreisklassentier!

3. Kreisklasse ++ 10. Platz ++ 17 Punkte ++ 22:39 Tore

Thorsten Sasse zieht es nach Vastorf, er blickt auf 4,5 schöne Jahre beim SC Lüneburg zurück.

Thorsten Sasse war eine der festen Größen beim SC Lüneburg II, er gab alles für den Klub und sein Team. Zur Winterpause verabschiedete sich der Coach in Richtung Vastorfer SK, blickt noch einmal auf die abgelaufene Hinserie zurück. Positiv: der Klub konnte einen neuen Trainer finden, Martin Siemer (zuvor FC Dynamo Lüneburg) steht ab sofort an der Linie. Wir sprachen mit Thorsten Sasse über sein letztes Halbjahr beim SCL II, der immer noch in der „Wir-Form“ antwortete.

Thorsten, wie fällt dein Fazit zum Saisonverlauf aus?
Es ist wie mit den Vorsätzen zum Jahreswechsel. Jeder nimmt sich viel vor und startet voller Elan. Man erfreut sich sogar an den ersten Erfolgen, aber dann kommt halt der blöde Alltag dazwischen... In der Vorbereitung hatten wir eine hohe Trainingsbeteiligung und haben sehr gute Fortschritte gemacht. Je weiter die Beteiligung sank, umso bescheidener wurden dann auch die Auftritte an den Wochenenden. Am Ende ging es lediglich darum 11 Leute auf das Feld zu bekommen, was uns gegen Göhrde leider nicht gelungen ist.

Welche Überschrift würdest du deinem Team für die bisherigen Leistungen geben?
Und jährlich grüßt das Kreisklassentier…

Wie weit seid ihr von den eigenen Zielen entfernt – oder wurden die sogar übertroffen?
Tabellarisch stehen wir zurecht im unteren Mittelfeld. Auch wenn man mit dem Abstieg vermutlich nichts zu tun haben wird kann man sicherlich mit der aktuellen Situation nicht zufrieden sein.

Was ist die positivste Entwicklung des Teams?
Einige Spieler haben einen ordentlich Sprung gemacht. Gerade ein paar von den ganz jungen haben sich gut entwickelt und konnten sich mit Einsätzen in der 1. Herren belohnen.

Und wo siehst du die größte Baustelle?

Das ist immer eine Frage der Perspektive. Einem Vollblutsfußballer wie mir blutet das Herz, wenn man sieht, mit welcher Einstellung einige das Hobby Fußball betreiben. Hier einen Weg zu finden um das zu kompensieren wird vermutlich die große Herausforderung werden.

Welches Spiel war das Beste – und warum?
Das Spiel gegen Ochtmisser SV II. Nicht, weil wir es am Ende durch einen lucky punch mit 1:0 gewinnen konnten, sondern vielmehr weil dort zwei Mannschaften auf dem Platz standen die eine Idee hatten und richtig guten Fußball gespielt haben. Das hat schon richtig Spaß gemacht sich das anzuschauen!

Und welches Spiel hat richtig genervt – und warum?

Die Niederlage gegen Karze. In der 1. Halbzeit ein ordentlich Spiel gemacht und etwas unnötig mit einem Rückstand in die Kabine gegangen, aber dann in der 2. Halbzeit einfach alles vermissen lassen.

Wie schätzt du die Spielklasse insgesamt ein?

Die 3. Kreisklasse ist eine sehr ausgeglichene Liga in der sich einige Mannschaften tummeln die, zurecht, den Anspruch haben eine Klasse höher zu spielen.

Ist jemand nicht mehr dabei, der zu Saisonstart auf dem Zettel stand?

Jannek Dittmer (geht nach Kanada)
Brandon Meyer

Gibt es Langzeitverletzte, die wieder einsteigen werden?
Max Zeidler wollte zur Rückrunde wieder zum Team stoßen.

Wem gilt es mal seinen Dank auszusprechen?
An dieser Stelle ein Dank an alle Verantwortlichen wie Spieler vom SC Lüneburg für die letzten 4,5 Jahre. Es war spannend diesen jungen Verein auf seinen ersten Schritten durch Lüneburg begleiten zu dürfen. Und neben den sportlichen Erfolgen bleibt vor allem das Familiäre in Erinnerung. Ein besonderer Dank geht noch an Rainer und Maxi Beister für den stets konstruktiven Austausch. Was die beiden im Hintergrund an Energie in den Verein stecken, das zollt meinen vollen Respekt und ich wünsche ihnen, dass dieser auch zukünftig von Erfolg gekrönt sein wird.

Was gibt es noch zu sagen?
Ich wünsche allen eine erholsame Winterpause sowie eine verletzungsfreie Vorbereitung!

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