15.03.2018

MTV Treubund Lüneburg III: „Zwei Gegner, die trotz ihres Tabellenstands nicht zu unterschätzen sind!“

MTV III – TSV Mechtersen/V. II (Donnerstag, 19:30) ++ MTV III – MTV Wittorf (Sonntag, 13:00)

MTV-Trainer Ulf Baxmann ist mit den Leistungen seines Teams sehr zufrieden, will nachlegen.

Der MTV Treubund Lüneburg III hat die erste Feuerprobe im neuen Jahr überstanden, holte im Spitzenspiel in Scharnebeck einen Punkt. Die Mannschaft ist ganz oben dabei, will unbedingt einen der begehrten Plätze erreichen. Bisher spielte das Team von Trainer Ulf Baxmann mehr als konstant – kann da wirklich noch etwas passieren? Und falls, was würde das für das Team bedeuten? Erst einmal muss der MTV III gleich zwei Mal ran – was geht da? Wir sprachen mit Ulf Baxmann über seinen Klub.

Ulf, Punkt in Scharnebeck geholt – wie zufrieden bist du?
Damit können wir bestens leben. Wir hatten vor nahezu 5 Monaten (22. Oktober 2017) unser letztes Spiel draußen und hatten seitdem keinen Pass mehr über mehr als 20 Meter gespielt. Da bestand natürlich eine gewisse Unsicherheit, ob wir an unsere makellose Serie aus dem Vorjahr anknüpfen können; aber das haben die Jungs ausnahmslos bewiesen.

Wie wertvoll wird dieses Remis in der Endabrechnung noch sein?
Das ist jetzt noch nicht absehbar. Wir haben damit aber gegen unseren bisherigen Hauptrivalen 4 von 6 möglichen Punkten geholt, haben die Scharnebecker damit auf Distanz gehalten und sind weiter ungeschlagen. Und da keiner von uns so vermessen ist, zu glauben, dass wir diese Saison alle 30 Spiele gewinnen, ist der Punktverlust im 12. Spiel gegen einen guten Gegner vollkommen in Ordnung. Insgesamt liegen wir doch deutlich über dem, was wir zu Saisonbeginn erwarten durften.

Platz unter den Top 4 – besteht wirklich die Gefahr des Abrutschens?
Ich hoffe nicht. Allerdings haben wir wegen der Platzsituation im Hasenburger Grund mit noch 18 Spielen in zweieinhalb Monaten das umfangreichste Restprogramm der Liga und wenn dann mal einige Spieler für zwei Wochen ausfallen, fehlen die uns gleich für fünf Spiele. Erfreulicherweise haben wir aber mit 30 Spielern einen recht großen Kader, so dass wir das auffangen können müssten (wenn nicht alle gleichzeitig zu Ostern am elterlichen Kaffeetisch sitzen wollen).

Hätte es Konsequenzen, wenn ihr den Aufstieg verpasst?
Nein! Das wäre nach jetzigem Stand zwar eine Enttäuschung, wäre im Hinblick auf die nächste Saison aber ohne besondere Auswirkungen. Ob wir von oben gezählt in der neunten oder zehnten Liga spielen – wir bleiben ja bestenfalls in der (aufgewerteten) 1. Kreisklasse, können also gar nicht in die Kreisliga aufsteigen – sollte doch eigentlich keine Rolle spielen. Entscheidender, vor allem um viele talentierte MTV-Nachwuchskicker im Verein zu halten, wäre vielmehr der Klassenerhalt der II. Herren in der Bezirksliga.

Jetzt Mechtersen und Wittorf – was kommt da auf euch zu?
Zwei Gegner, die trotz ihres Tabellenstands nicht zu unterschätzen sind. Dabei haben die Mechterser, zu denen wir seit Jahren ein gutes Verhältnis haben, zu Saisonbeginn einen Schicksalsschlag im personellen Umfeld hinnehmen müssen, der Fußball zurecht zweitrangig werden ließ. Ansonsten haben sie sich über die letzten Jahre gut entwickelt und dafür mit dem Aufstieg im Vorjahr den verdienten Lohn eingefahren. Wittorf ist für uns immer eine Wundertüte – in der Tabelle meist im (gesicherten) Mittelfeld, aber auf dem Feld ist gegen sie in der Regel höchste Alarmstufe angesagt. Die sind immer für eine Überraschung gut und ihre Siege gegen den Tabellenführer Scharnebeck und den Tabellenzweiten Erbstorf sprechen für sich.

Gibt es Langzeitverletzte oder Spieler, die erst einmal nicht mehr dabei sind?
Unser ehemaliger Mannschaftskapitän Jan Diestelkamp ist seit Saisonbeginn verletzt und hat sich (vorerst) abgemeldet. Ansonsten haben wir nur die üblichen Abwesenheiten durch Urlaube, Arbeitsverpflichtungen, Examensstress, Praktika, Krankheiten, kleinere Blessuren, Liebeskummer und/oder andere Sinnkrisen.

Gibt es schon Entscheidungen im Bereich Team/Trainer für die kommende Serie?
Dazu sind noch keine umfassenden Gespräche geführt. Mit vielen jungen Spielern der “Generation Vielleicht“ wäre das auch noch zu früh. Fakt ist aber, dass wir wieder einige Studenten durch ihren Universitätsabschluss verlieren und hoffentlich wieder einige talentierte Erstsemester für uns gewinnen werden.

Was gibt es noch zu sagen?
Wir drücken den 1. Herren die Daumen für ihren möglichen Aufstieg und den 2. Herren für den baldigen Klassenerhalt.

Kommentieren

Vermarktung: