07.12.2017

Lüneburger SV: „Wir stehen uns oft selbst im Weg!“

Lüneburger SV – Thomasburger SV (Sonntag, 14:00)

Der LSV landete bei der SV Eintracht II einen Sieg, die begehrten Plätze sind wieder in greifbarer Nähe – folgt die große Aufholjagd? Trainer Alex Gauk sieht viel Potential in seinem Team, aber auch eine große Baustelle – das Team selbst! Auch er muss ständig kämpfen, damit eine gewisse Konstanz ins Spiel kommt, aber da ist er in bester Gesellschaft. Was geht gegen den Thomasburger SV, gegen den die LSV im Pokal rausflog. Die größte Frage ist, wer überhaupt auf dem Platz stehen kann… Wir fragten bei Alex Gauk nach.

Alex, Sieg bei der SVE II – deine Einschätzung zum Spiel?
Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, mit nur ein paar kleinen Problemen. Einmal musste Smolka seine ganze Klasse zeigen und im 1 gegen 1 retten. Dafür sah er aber bei dem Gegentor kurz nach der Pause nicht so gut aus. Obwohl wir eigentlich eine sichere 3:1-Führung im Rücken hatten, war die Schlussphase etwas nervös und hektisch. Wir waren dann über den Schlusspfiff erleichtert.

Mal wieder ein gutes Gesicht gezeigt – wie schwer ist es Konstanz in das Team zu bekommen?
In dieser Liga musst du jeden Sonntag da sein und abliefern. Es kommt auf Kleinigkeiten an und meistens entscheidet die Tagesform über Sieg oder Niederlage. Da ist es schwer mehrere Spiele in Folge zugewinnen.

Was ist die größte Baustelle, die ihr schließen müsst?
Wir selbst sind die größte Baustelle. Wir stehen uns oft selbst im Weg. Wenn wir diese Baustelle schaffen zu schließen, werden wir um einiges Erfolgreicher sein.

Derzeit Platz 10 – Ende der Fahnenstange oder folgt die große Aufholjagd?
Wir haben bis jetzt viele Punkte verschenkt, wenn wir aufhören in der Rückrunde Geschenke zu verteilen, dann werden wir unser Ziel erreichen.

Wie würdest du euren Spielstil beschreiben?
Bis auf die ein, zwei Ausnahmen, so wie im Spiel gegen Hohnstorf, sah es schon nach Fußball aus, was wir da gespielt haben.

Was bereitet dir am Team am meisten Freude?
Wenn sie es auf dem Platz das umsetzen, was wir vorher besprochen haben.

Und woran verzweifelst du manchmal?
Wenn die Spieler mal wieder nichts verstanden haben oder was ganz anderes spielen als besprochen.

Nun der Thomasburger SV – auf was für ein Spiel stellst du dich ein?
Die Thomasburger spielen einen sehr kampfbetonten Fußball. Gerade bei diesen Platzverhältnissen wird es darauf ankommen, ob wir die Zweikämpfe annehmen. Sie stehen auch sehr kompakt in der Defensive und lassen wenig zu. Wir müssen uns da einiges einfallen lassen, um gegen diesen Gegner Tore zu erzielen. Ich schätze es wird keinen offenen Schlagabtausch geben, vieles wird sich im Mittelfeld abspielen.

Wie sind die Erinnerungen an den Gegner?
Wir haben im Pokal gegen Thomasburg verloren und wollen diese Niederlage wieder gut machen.

Wie schaut es vom Kader her aus?
Wir haben am 09.12. unsere Weihnachtsfeier, wollten ja eigentlich das Spiel vorverlegen, aber für Thomasburg war es nicht möglich. Deshalb müssen wir schauen, wer die Weihnachtsfeier standhaft übersteht.

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