03.10.2017

KREISPOKAL & KREISPOKAL-RESERVEN: So liefen die 8 Viertelfinals am 3. Oktober

Am heutigen Feiertag stieg das Viertelfinale im Kreispokal und im Kreispokal der Reserven. Acht Partien standen insgesamt auf dem Program, 16 Teams kämpften um den Einzug in das Halbfinale. Wer durfte jubeln? Wer musste den Platz mit hängenden Köpfen verlassen? Hier die Nachberichte auf 1 Blick.

Kreispokal-Viertelfinale

TSV Adendorf - SV Eintracht Lüneburg II 1:0 (1:0)
TSV-Trainer Thomas Simon: "Ein richtig starkes Spiel von uns, sicherlich die bisher stärkste Saisonleistung! Der Sieg ist auch verdient, weil meine Mannschaft alles gegeben hat! In der 1. Halbzeit war kein Klassenunterschied zu erkennen, nach der Pause machte die SVE mehr Druck, aber wir haben gut verteidigt, 20 Meter vor dem Tor war meistens Feierabend. Wir hatten nach der Pause vielleicht noch zwei Möglichkeiten, haben uns aber darauf konzentriert den Vorsprung zu verteidigen. Die Freude ist natürlich groß, im Halbfinale stand der TSV Adendorf seit Ewigkeiten nicht mehr! Ein dickes Lob an mein Team, das war Weltklasse!"

Tor
1:0 Bittrich (33.) - Breese war rechts durch, seine Flanke nahm Bittrich volley und versenkte die Kugel

Thomasburger SV - TV Neuhaus 0:5 (0:1)
Thomasburgs Jonas Kalauch: "Leider haben wir heute deutlich schlechter gespielt als Sonntag gegen den SV Ilmenau. Heute war das ein Schritt zurück, wir waren überhaupt nicht im Pokalmodus, der uns sonst ja gut lag. Vom Einsatz, Willen und den spielerischen Elementen war das zu wenig, wir waren immer einen Schritt zu spät. Neuhaus war effektiv und clever, auch wenn der Sieg zu hoch ausgefallen ist. In der ersten Halbzeit war zum Ende hin der Ausgleich möglich, da hatten wir unsere beste Phase. Aber spätestens nach dem 0:3 in der 75. Minute war das Spiel gelaufen."

Tore
0:1 Mann (7.)
0:2 Müller (48.)
0:3 Skornik (75.)
0:4 Mann (81.)
0:5 Wolff (86.)

TSV Mechtersen/Vögelsen - TuS Neetze 0:1 (0:1)
TSV-Trainer Marcus Schulz: "Es war ein Spiel auf Augenhöhe, beide Teams hatten gute Chancen - so musste ein Sonntagsschuss das Spiel entscheiden. In den ersten 15 Minuten waren wir überlegen, haben dann aber abgebaut. Jekel stand in der 5. Minute allein vor dem Tor, schoss aber aus 8 Metern am Tor vorbei. Neetze übernahm dann das Zepter, schoss in seiner stärksten Phase das 0:1. In der 2. Halbzeit haben wir alles versucht, Neetze hatte auch einige gute Chancen nach Kontern oder langen Bällen. Ich kann keinem Spieler von uns einen Vorwurf machen, der Einsatz hat gestimmt!"

Tor
0:1 Müller (23.), der einen abgewehrten Ball aus 20 Metern volley nahm, diesen sehenswert in die Maschen haute

SV Scharnebeck - SC Lüneburg 3:2 (2:0)

SVS-Trainer Carsten Lorenzen: "Ein absolut typischer Pokalfight, der bis an die Schmerzgrenze ging! Der SC spielte erste Halbzeit mit Rückenwind, machte viel Druck, hatte aber keine brandgefährlichen Chancen. Wir waren stark im Umschaltspiel, gingen verdient mit einem 2:0 in die Pause. Nach dem Wechsel war klar, dass der SC auf den Anschluss drücken würde, die verdienten sie sich auch. Nach dem 3. Tor wurde es in unserem Spiel etwas ruhiger, aber in den letzten 20 Minuten warf der SC noch einmal alles nach vorne. Da wurde um jeden Ball gekämpft, wir hatten noch zwei Alutreffer und gute Konterchancen, der SC einen Alutreffer. Am Ende war der Ausgang der Partie so gerecht."

Tore
1:0 Okunnuga (33.) - Ecke Beckmann, Schuss Holst auf das Tor, Treffer im 2. Versuch aus 16 Metern
2:0 Ryska (45.) aus 18 Metern in den Winkel
2:1 Carcia (52.) - mit einem Schuss von rechts in die lange Ecke
3:1 Koch (65.) aus 16 Metern in den Winkel
3:2 Rusteberg (80.) mit dem Kopf aus 11 Metern nach einer Flanke

Reserven-Kreispokal-Viertelfinale

SC Lüneburg II - TSV Bardowick II 1:6 (0:1)

SCL-Trainer Thorsten Sasse: "Heute fehlten uns zahlreiche Spieler, wir mussten zwei Mann reaktivieren, um überhaupt antreten zu können. Bis zur 55. Minute war es ganz ordentlich, danach fielen die Treffer für den TSV. Der Sieg für Bardowick ist aber völlig verdient, aber auch zu hoch ausgefallen. Es ist aber schon ernüchternd, dass wir in so einem Spiel nicht genügend Spieler zur Verfügung haben. Denjenigen, die heute da waren, kann ich aber keinen Vorwurf machen, sie haben alles gegeben."

Tore
0:1 Strohmann (23.)
0:2 Strohmann (52.)
0:3 Albrecht (61.)
0:4 Blunck (62.)
1:4 Gringel (64.)
1:5 Strohmann (68.)
1:6 Bastain (83.)

Ochtmisser SV II - MTV Treubund Lüneburg III 5:4 n.E. (1:1/0:0)
OSV-Trainer Dominique Meyer: "Die Platzverhältnisse waren nicht wirklich gut, da war viel dem Zufall überlassen. Es gab auf beiden Seiten fast nur lange Bälle, so dass viele Zufallsprodukte entstanden. Aber die Partie war sehr fair, dazu ausgeglichen. Nach der Pause ließen bei beiden Teams die Kräfte nach, durch Nachlässigkeiten fielen auch die Tore. Der MTV hatte nach dem 0:1 die Chance, die Sack zu zu machen, aber wir waren auch immer dem Ausgleich nahe - beide Teams hatten Chancen. Unterm Strich haben wir durch unsere kämpferische Leistung verdient gewonnen. Aber auch Hut ab vor dem MTV, ein richtig starker Gegner, der uns wirklich gefordert hat!"

Tore
0:1 Burke (76.)
1:1 Friedrich (88.) per Elfmeter

Elfmeterschießen: Für den OSV trafen Orschulik, Schaar, Brilz und Tenbrügge; Friedrich vergabe; OSV-Torwart Klähn konnte 2 Elfmeter des MTV parieren

FC Heidetal II - SV Ilmenau II 1:4 (1:1)

FC-Trainer Bernd Michaelis: „Nach drei Minuten lagen wir durch ein Handspiel im Strafraum schon zurück, konnten aber noch vor der Pause ausgleichen. Von uns heute eine ganz starke Vorstellung, wir konnten den Favoriten sehr ärgern. Unsere Vorstellungen wurden super umgesetzt, wir haben gekämpft, standen gut organisiert und haben nichts zugelassen. Der Melbecker Sieg ist mindestens um zwei Tore zu hoch ausgefallen. Wir hatten auch einige Chancen, Gericke hätte sicherlich treffen können. Vom SVI hatte ich mehr erwartet, wir hätten durchaus gewinnen können. Und wenn der Schiedsrichter konsequent gepfiffen hätte, dann wären hier heute von jeder Mannschaft zwei mann mit Rot vom Platz gegangen. Leider müssen wir mit den Entscheidungen leben, aber ich bin schon sehr traurig und geknickt…“

Tore
0:1 Popov (3.) per Handelfmeter
1:1 Helwig (44.)
1:2 Borgschulze (55.)
1:3 Pölckow (62.)
1:4 Popov (72.)

TuS Reppenstedt II - TSV Gellersen II 3:8 (1:2)

TuS-Trainer Dennis Böttcher: „Grundsätzlich war es in der 1. Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe, desto unverständlicher ist die ganze Sache für mich! Wir hatten viele Chancen zur Führung, bekommen aber in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit noch das 1:2. Wir wollten uns nach der Pause noch einmal aufraffen und das Spiel drehen, immerhin hatten wir auch Verstärkungen aus den 1. Herren dabei, dazu spielte Kirchenberg mit. Und praktisch mit dem Anpfiff fangen wir das 1:3. Dann folgte eine absolut dämliche Aktion, für die unser Spieler gelb-rot sah. Er hatte schon gelb, hinderte einen Gegner am Einwurf und konnte vom Feld gehen. Danach wurde es natürlich schwer, trotzdem ist es inakzeptabel, dass wir dann so wegbrechen. Selbst nach dem 1:4 war noch nicht alles verloren, aber wie wir uns dann verhalten, da fehlen mir die Worte! Ich bin arg enttäuscht, denn ich hatte mir im Pokal viel ausgerechnet, dieser Stachel sitzt tief!“

Tore
0:1 Bergmann (17.)
1:1 Kirchenberg (19.)
1:2 Twesten (45.)
1:3 Bergmann (55.)
1:4 Splinter (61.)
1:5 Splinter (71.)
1:6 Bergmann (75.)
2:6 Meißner (78.)
2:7 Bergmann (80.)
2:8 Notzke (84.)
3:8 Bergmann (89.)

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