09.01.2018

Halbzeitpfiff MTV TREUBUND LÜNEBURG III: „Neun Gegentore in elf Spielen lassen wenig Raum für Kritik!“

1. Kreisklasse ++ 3. Platz ++ 33 Punkte ++ 37:9 Tore

Bisher konnte der MTV Treubund III 37-mal jubeln - wie viele Treffer werden noch folgen?

Der MTV Treubund Lüneburg III stand lange Zeit an der Spitze – auch kein Wunder, denn das Team gewann seine bisherigen Spiele, dazu war die Torausbeute richtig gut. Und trotzdem ist man zur Winterpause „nur“ Dritter – auch kein Wunder, denn man hat schon 4 Spiele wenige als der Tabellenführer! Ohne Frage, die Männer aus dem Hasenburger Grund sind der eigentliche Spitzenreiter – doch werden sie den Topplatz auch erklimmen können? Man darf gespannt sein wie das Team den engen Spielplan mit den Nachholspielen bewerkstelligt bekommt. Trainer Ulf Baxmann geht optimistisch ins Rennen. Wir sprachen mit dem Coach.

Ulf, wie fällt Dein Fazit der bisherigen Saison aus?
Ergebnistechnisch für uns tadellos – auch wenn dies im Grund noch gar kein “Halbzeitpfiff“ ist, da wir diese Saison eher im Eishockeymodus spielen und bislang nur das erste Drittel (11 von 30 Spielen) absolviert haben.

Ist die Liga eher stärker oder schwächer als erwartet?
Meines Erachtens unverändert, nur dass letzte Saison andere Mannschaften konstanter waren und diese Jahr vor allem die drei Absteiger aus der Kreisliga nicht so dominant auftreten. Überraschend konstant sind dafür diesmal die Scharnebecker – Respekt, das habe zumindest ich nicht so erwartet!

Wie weit seid ihr von den eigenen Zielen entfernt?
Sechs Nachholspiele entfernt. Das Einzige was wir verfehlt haben, ist, die planmäßige Anzahl von Spielen zu absolvieren. Die sportliche Bilanz lässt mit 33 Punkten aus 11 Spielen nichts zu wünschen übrig.

Wie siehst du die eigene Trefferquote?
Mehr als drei Treffer je Spiel ist der Bestwert in der Liga – da kann ich nicht klagen.

Hat es zu oft im eigenen Kasten geklingelt?
Neun Gegentore in elf Spielen lassen wenig Raum für Kritik.

Wie sieht die Zielausrichtung für die restliche Serie aus?
Alle Punktspiele bestreiten - und wenn es uns gelingt, unsere bisherige sportliche Bilanz fortzuschreiben, wäre ich mehr als zufrieden.

Welches Spiel hat dir am meisten Freude bereitet?
Am meisten freut man sich natürlich über unerwartete Erfolge gegen spielstarke Gegner und da steht bislang der verdiente Auswärtssieg in Gellersen ganz oben, gefolgt vom eher glücklichen Auswärtssieg gegen Brietlingen in der Schlussphase, aber mit einem durch im Spiel erlittene Verletzungen stark dezimierten (Rest-)Kader.

Und bei welchem Match hast du graue Haare bekommen – und warum?
Gegen Bardowick – weil ich da gar nicht vor Ort, sondern im Urlaub war und auf der Liege unseren Live-Ticker verfolgt habe, der ständig neue Spielstände durchgab bis auch erst in der Schlussphase der 3:5 Auswärtssieg gesichert wurde.

Wer ist von den Spielern seit dem Saisonstart nicht mehr dabei?
Mazdak Saberi hat uns verlassen, um anderenorts mehr Spielpraxis zu erhalten.

Gibt es Langzeitverletzte, die in der Rückserie wieder angreifen werden?
Unser Kapitän Jan Diestelkamp ist seit dem Saisonbeginn verletzt, wobei seine Rückkehr noch offen ist. Ansonsten hoffen wir auf Robert Hoyer, der jüngsten nochmal operiert wurde, sowie auf Johannes Pabst, der zwar nicht verletzt war, aber wegen eines Praktikums nicht zur Verfügung stand und nun meines Wissens im Februar zurückkommen könnte.

Werden euch in der Winterpause Spieler verlassen?
Davon ist mir nichts bekannt – und ich denke auch, dass die meisten heiß darauf sind, diese bislang gute Serie fortzusetzen.

Sind Neuzugänge sicher oder geplant?
Nein – unser Kader ist im Grunde auch breit genug und qualitativ gut aufgestellt. Was natürlich immer droht, sind Studienabschlüsse und Studienortswechsel, so dass ein gewisses Quantum an Fluktuation für uns geradezu normal ist und wir daher immer froh sind, wenn “Frischfleisch“ dazukommt.

Was gibt es noch zu sagen?
Die üblichen saisonale Grüße eben – diesmal gepaart mit dem Wunsch und der Hoffnung, dass die Saison trotz der fusionsbedingten sportlichen Sondersituation bei allem Ehrgeiz und aller Rivalität weiterhin fair fortgeführt wird.

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