18.01.2018

Halbzeitpfiff LÜNEBURGER SK: „Unsere Ausgangsposition ist nicht schlecht!“

Regionalliga ++ 13. Platz ++ 17 Punkte ++ 16:26 Tore

Jubelnde LSK-Spieler - dieses Bild gab es bisher viel zu selten zu sehen.

Beim LSK war es bisher ein stetiges Auf und Ab – vor allem wurde das gegnerische Tor viel zu selten getroffen. Zwar zeigte das Team einige gute Leistungen, konnte sich dafür aber nicht immer belohnen, weil in der Offensive zu wenig ging. Schnell waren die Kritiker auf dem Plan, forderten Veränderungen. Diese trat in der Winterpause auch ein, Rainer Zobel übernahm das Traineramt – kann er dem Team mehr Gefährlichkeit einimpfen. Wir fragten bei Cotrainer Thomas Oelkers nach.

Thomas, wie fällt dein Fazit der bisherigen Saison aus?
Wie bisher vor jeder Regionalligasaison ist es auch dieses Mal eine Herausforderung gewesen, an einer neuen Entwicklung zu arbeiten. Im sportlichen Bereich neue Spieler zu integrieren und im Umfeld weiter an der Gesamtsituation weitere Fortschritte zu machen. Natürlich wollten wir gerne zur Jahreswende in der Tabelle etwas mehr Abstand zu den Abstiegsrängen haben, aber unsere Ausgangsposition ist nicht schlecht, da wir momentan alles aus eigener Kraft schaffen können.

Ist die Liga eher stärker oder schwächer als erwartet?
Das Niveau der Regionalliga Nord ist in den letzten Jahren einigermaßen konstant, natürlich gibt es immer wieder "Überflieger", vornehmlich im oberen Tabellendrittel.

Wie weit seid ihr von den eigenen Zielen entfernt?
Unser Ziel ist der Klassenerhalt und unsere Weiterentwicklung. Aber auch die sportliche Aus- und Weiterbildung junger Talente. Das gelingt uns sehr gut, zumal gerade hinsichtlich dieser Aufgabe in den letzten Jahren eine Adresse geworden sind.

Wie siehst du die eigene Trefferquote?
Das ist natürlich Dauerthema bei uns. Aber auch hier gilt, analysieren und daran arbeiten. Individuell, aber auch im Gesamtkonzept.

Hat es zu oft im eigenen Kasten geklingelt?
In einzelnen Spielen wir in Hannover natürlich und gerade dort natürlich in zu kurzer Zeit. Aber insgesamt standen wir über viele Spiele recht stabil.

Wie sieht die Zielausrichtung für die restliche Serie aus?
Nun ja, das ändert sich ja eigentlich nie. So oft wie möglich nicht als Verlierer, besser als Gewinner von Platz gehen.

Welches Spiel hat dir am meisten Freude bereitet?
Unser Heimsieg gegen Wolfsburg hat beispielsweise sehr beeindruckt und dem Team, aber auch den Zuschauern Spaß bereitet.

Und bei welchem Match hast du graue Haare bekommen – und warum?
Graue Haare habe ich schon lange. Ärgern wird man sich immer am meisten über enge Spiele, die knapp verloren werden. Mit klaren und verdienten Niederlagen wie gegen einen wirklich starken HSV-Nachwuchs kann ich da besser umgehen.

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