21.11.2017

Frauenfußball: Eintracht Elbmarsch verliert gegen die SV Eintracht Lüneburg

Eintracht Elbmarsch – SV Eintracht Lüneburg 1-2

(Flindt). In einem der wenigen Spiele des vergangenen Wochenendes trafen die alten Rivalen aus der Elbmarsch und Lüneburg aufeinander und zeigten, trotz der schwierigen Bedingungen, ein ordentliches Match. Zu Beginn der Partie waren es die Gäste, die etwas besser mit dem seifigen Untergrund zurecht kamen und sich ein leichtes Übergewicht erarbeiteten. Folgerichtig fiel dann auch das 1-0 für die Lüneburgerinnen, durch Katharina Kamp. Weitere Möglichkeiten wurden im Anschluss durch die erneut starke Wiebke Knippelberg im Eintrachttor entschärft, bis auch die Elbmarscherinnen besser ins Spiel fanden und ab Mitte der ersten Hälfte, das spielerische Heft in die Hand nahmen. Angetrieben von ihrer Kapitänin Lena Tode und einer unbekümmert aufspielenden Charleen Dettmann kamen die Mädels vom Deich jetzt ihrerseits zu guten Gelegenheiten, die jedoch ungenutzt blieben, so dass es mit einem knappen 0-1 in die Pause ging.

In Abschnitt Zwei wurden spielerische Highlights dann Mangelware, was hauptsächlich an dem immer schwierig werdenden Untergrund lag. So prägten viele lange Bälle und Zweikämpfe das Geschehen, bei denen die Gäste oft einen Tick präsenter waren und daher wieder etwas Oberwasser bekamen. Die eingewechselte Lenna Polatzek war es dann, die nach einem Eckball goldrichtig stand und für das 0-2 sorgte. Im Anschluss daran setzten die Elbmarscherinnen noch einmal Alles auf eine Karte und versuchten das Spiel doch noch zu drehen, boten den Gästen so aber auch mehr Raum zum Kontern. So verpasste Karla Wiegmann zunächst freistehend die Entscheidung, bevor es doch noch einmal spannend wurde und Janne Schröder den Anschluss für die Grünen herstellte. Quasi mit dem Schlusspfiff verpasste Vanessa Plieschke, im Anschluss an einen Eckball, die große Chance zum Ausgleich, als sie das Spielgerät nicht richtig traf und lüneburgs Torfrau, Frederike Ihle, den Schuss parieren konnte. So blieb es am Ende bei einem knappen 1-2 für die Lüneburgerinnen.
Fazit: Ein ordentliches Spiel unter schwierigen Bedingungen, die beide Mannschaften annahmen und versuchten ihre Stärken auszuspielen. Am Ende waren die Gäste in einigen Situationen einfach etwas präsenter und verdienten sich so den knappen Auswärtssieg. Wobei auch die Grünen, gerade zum Ende der ersten Hälfte, zu überzeugen wussten und trotz des Untergrundes spielerische Akzente setzten. So ist die Niederlage zwar ärgerlich, mit der Leistung der Mädels kann man aber unter den momentanen Bedingungen durchaus zufrieden sein.

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