24.10.2017

Frauenfußball: Eintracht Elbmarsch remis gegen Uelzen

Eintracht Elbmarsch – SV Teutonia Uelzen 3-3

(Flindt). Erneut lieferten die Frauen der Eintracht Elbmarsch einen schwachen Heimauftritt ab und kamen gegen die Gäste aus Uelzen nicht über ein glückliches 3-3 Unentschieden hinaus. Weniger enttäuschend als das Ergebnis, ist die erneut dürftige kämpferische und taktische Leistung der Mädels vom Deich. Während die Teutonen sich in jeden Zweikampf warfen und zu erkennen gaben, dass sie an diesem Tage unbedingt etwas Zählbares mitnehmen wollten, verließen sich die Grünen lediglich auf ihr spielerisches Können. Dies führte dazu, das Uelzen bereits im ersten Durchgang zu vielen hochkarätigen Chancen kam, so folgerichtig das 0-1 durch Szczodrowska erzielen konnte und zusätzlich noch mehrmals an Eintracht Torfrau Wiebke Knippelberg bzw. dem Aluminium scheiterte.

Auf der anderen Seite gab es dennoch ebenfalls einige Gelegenheiten, die bis auf den Ausgleichstreffer durch Plieschke, aber kaum nennenswerte Gefahr für das uelzener Tor bedeuteten. So vergab man allein vier aussichtsreiche Freistoßsituationen, rund um bzw. im Strafraum der Gäste, leichtfertig. Die zweite Hälfte begann dann verheißungsvoll für die Grünen. Nach schönem Zuspiel von Nina Fabian, ließ Chantal Murek die gegnerische Torfrau aussteigen und erzielte so die 2-1 Führung. Uelzen fightete jedoch weiter um jeden Zentimeter Rasen und konnte das Spiel, innerhalb von vier Minuten, drehen. Dabei nutzte SV-Angreiferin Schneider die Einladungen der Elbmarscherinnen eiskalt aus und erzielte so ihre Saisontore Vier und Fünf. Für die letzten zehn Minuten der Partie fanden dann auch die Grünen zu Grundtugenden, wie Einsatz und Leidenschaft und taten jetzt ihrerseits alles dafür, doch noch den Ausgleich zu schaffen. So scheiterte u.a. Anne Wübbenhorst mit einem Fernschuss am Querbalken. Als dann kaum noch jemand damit rechnete, konnte Janne Schröder in der Nachspielzeit und auf Vorlage der mit aufgerückten Knippelberg, doch noch zum 3-3 treffen und so wenigstens einen Punkt sichern.
Fazit: Erneut kein guter Auftritt unserer Mannschaft, die taktische Vorgaben kaum umsetzte und kämpferisch viel zu wenig investierte, um eine aufopferungsvoll agierende Mannschaft aus Uelzen zu besiegen. In der Landesliga reicht es einfach nicht mehr, sich nur auf seine spielerischen Stärken zu verlassen und, wenn überhaupt noch möglich, erst nach einem Rückstand diese Grundtugenden abzurufen.

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