07.11.2017

Frauen der Eintracht Elbmarsch gehen in Stelle baden

TSV Stelle - Eintracht Elbmarsch 4-2

Aufgrund der Platzverhältnisse an der Handwerkerstraße in Drennhausen, wurde das Derby kurzfristig auf die Kurze Heide nach Stelle verlegt. Auf ordentlichem Grün taten sich hier jedoch beide Mannschaften schwer, fußballerische Linie ins Spiel zu bekommen. Viele lange Bälle, die überwiegend sichere Beute der Abwehrreihen waren, waren die Folge. In der achten Spielminute rutschte einer dieser Bälle jedoch auf TSV Angreiferin Alina Prüfer durch, die zwar zunächst, durch Wiebke Knippelberg im Tor der Eintracht abgedrängt wurde, das Spielgerät jedoch noch in die Mitte bringen könnte, wo die Eintracht beim Klärungsversuch ins eigene Netz traf.

Doch schon vier Minuten später, konnte Janne Schröder das Remis wieder herstellen. Auf Zuspiel von Lena Tode tauchte sie frei vor dem TSV-Gehäuse auf und ließ sich diese Chance nicht nehmen. Weiterhin bestimmten viele lange Bälle und daraus resultierende Ballverluste das Spiel. So war auch die 2-1 Führung der Stellerinnen, wenn auch sehr sehenswert, eher ein Zufallsprodukt. Ein eigentlich „toter“ Ball wurde von der linken Seite noch einmal an die Strafraumgrenze geschaufelt, von wo aus Nora Grimm die Kugel volley versenkte. Das 3-1, ebenfalls noch vor der Pause, geht dann auf das Konto von Karina Eckhoff, die einen an Prüfer verschuldeten Foulelfmeter nutzte. In Abschnitt Zwei spielte die Eintracht dann noch offensiver und hatte jetzt mehr vom Spiel. Es dauerte jedoch bis zur 80.Min. ehe Svantje Luhmann den 3-2 Anschluss erzielen konnte. Die Deichkickerinnen setzten jetzt Alles auf eine Karte, um doch noch einen Punkt entführen zu können, wurde in der 90.Min. aber noch einmal ausgekontert und standen letztlich mit leeren Händen da, nachdem erneut Prüfer, den einzigen wirklich herausgespielten Treffer zum 4-2 erzielen konnte.

Fazit: Leicht verbessert zu den letzten Wochen reichte es leider auch an diesem Wochenende nicht zu Punkten, für die Eintracht. Wobei in diesem Match sicher nur die etwas präsentere, nicht jedoch die bessere Mannschaft, der glückliche Sieger war.

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