28.11.2017

Eintracht Elbmarsch Frauen: Und wieder keine Punkte...

Buchholzer FC – Eintracht Elbmarsch 3-1

Im einzigen Spiel der Landesliga Lüneburg trat die Eintracht am Sonntag beim Buchholzer FC an. Aufgrund der Wetterlage fand dieses Match auf dem Kunstrasen der Wiesenschule statt, was für beide Teams aber kein allzu großes Problem darstellte. Beide Mannschaften versuchten von Beginn an den Ball laufen zu lassen und fußballerisch zu überzeugen. Dabei hatten die Gastgeberinnen zunächst etwas mehr vom Spiel, konnten sich jedoch kaum klare Torgelegenheiten erspielen. Mit zunehmender Spieldauer fand aber auch die Eintracht zu ihrem Spiel und erarbeitete sich so einige aussichtsreiche Möglichkeiten, die jedoch meist früh verpufften und ebenfalls für wenig Gefahr sorgten. In der 34.Minute bekam der BFC dann einen Freistoß an der Strafraumgrenze zugesprochen.

Eine typische Szene für den Sport1 Doppelpass am Sonntagmorgen, denn der Ball wird Svantje Luhmann aus ca. einem Meter an die Hand geschossen, natürlich kein absichtliches Handspiel, geahndet wurde es trotzdem. Diese Chance ließ sich Svenja Benecke nicht nehmen und traf unhaltbar zum 1-0 für die Gastgeberinnen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause, denn auch ein Schuss von Nathalie Bödder und der anschließende Eckball führten nicht mehr zum Ausgleich. In Abschnitt Zwei bot sich dann ein ähnliches Bild, wie noch im ersten Abschnitt. Beide Mannschaften versuchten weiterhin anständigen Fußball zu spielen, dies gelang den Gastgeberinnen jetzt durch frühzeitigeres Stören und entschlossenerer Zweikampfführung etwas besser, da die Eintracht sich nun das ein oder andere Mal mit langen Bällen behelfen musste. Das 2-0 entstand dann aber wieder etwas kurios. Nach einem Ball in die Tiefe der elbmarscher Hälfte eilten sowohl eine BFC-Angreiferin, als auch Eintracht-Torfrau Wiebke Knippelberg Richtung Spielgerät. Knippelberg geht entschlossen in diesen Zweikampf und ihre Gegenüber geht schreiend zu Boden, woraufhin der Unparteiische auf Strafstoß entschied. Bereits veröffentlichte Bilder zeigen jedoch, dass es keinen Kontakt der beiden Spielerinnen gab, es also folglich auch kein Strafstoß hätte geben dürfen. Trotzdem kein Vorwurf an den Referee, da die Szene durch Geschwindigkeit und Theatralik schlimmer aussah, als sie eigentlich war. Svenja Benecke erhöhte also vom Punkt auf 2-0 für ihr Team. Die Eintracht versuchte im Anschluss noch einmal zurück zu kommen, gestattete den Gastgeberinnen so allerdings auch Räume zum Kontern. Lucie Winter nutzte eine dieser Kontermöglichkeiten dann zum 3-0 und sorgte damit für die Entscheidung in diesem Match. Chantal Murek blieb dann in der Nachspielzeit nur noch die Ergebniskorrektur, als sie einen Freistoß von Lena Tode direkt im BFC-Gehäuse unterbrachte.

Fazit: Ein ordentliches Spiel beider Teams, in dem am Ende die etwas entschlossener und gedankenschnellere Mannschaft siegen konnte. Daher ist der Sieg des BFC im Großen und Ganzen verdient, die Entstehung der ersten beiden Treffer für die Eintracht aber mehr als unglücklich, so dass man sich mit einer Niederlage und gemischten Gefühlen in die Winterpause verabschieden muss.

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