Mein Luenesport

12.08.2017

DFB Pokal: Lüneburger SK verliert trotz Herzblut gegen den FSV Mainz 05

Lüneburger SK - FSV Mainz 05 1:3 (1:2)

Was für ein Jubel nach dem Treffer zum 1:1!

(Aron Binder). Pokalfieber in Lüneburg! Am heutigen Samstag traf der Lüneburger SK im DFB-Pokal vor über 4.000 Fans den FSV Mainz 05. Leider spielte der Wettergott nicht mit, dafür sahen die Fans eine packende Begegnung. Der LSK warf sich in jeden Ball, Torhüter Ole Springer zeigte einige starke Paraden – ein echter Rückhalt. Die Stimmung kochte über, als dem LSK der Ausgleich gelang – grandios! Bitter war der Elferpfiff vor der Pause – schade! Nach dem Wechsel währten die LSK-Hoffnungen nur bis zur 60. Minute, dann fiel das 1:3 und der Favorit brachte das Spieler sicher nach Hause.

In der Anfangsphase passierte wenig. Ein Abtasten beider Mannschaften und Aktionen in der Nähe beider Strafräume, aber keine Großchancen. In er 7. Minute musste Adler das erste Mal eingreifen, um eine Hereingabe des LSK abzufangen. Wenige Minuten später kam Mainz durch eine gefährliche Ecke von Maxim zur ersten Großchance - Diallo köpfte den Ball direkt in die Arme von LSK-Torhüter Springer. In der 12. Spielminute das 0:1: Fischer versuchte sich mit einem Schuss aus der Distanz, der abgeblockt wurde, Maxim kam im Strafraum an den Ball, legte in hoch quer, sodass Yoshinori Muto nur noch einnicken musste. Klasse Chance erneut für den FSV in der 15. Minute: De Blasis zog von rechts in den Strafraum, ein schneller Doppelpass mit Frei und ein guter Abschluss, den Springer stark parierte. Die Mainzer waren durch Standards gefährlich, nach einer erneuten Ecke war Springer schon wieder gefragt, sorgte mit einer Parade dafür, dass Mainz nicht höher führte. Wie aus dem Nichts der umjubelte Ausgleich: In der 30. Spielminute kam Vobejda in zentraler Position zum Abschluss, der Ball wurde für Adler unhaltbar abgefälscht und landete im linken oberen Eck. Bitter für den LSK: Kurz vor der Halbzeit zeigte der Unparteiische Jablonski auf den Punkt. Nach toller Kombination von Maxim mit Fischer wird der im Strafraum gefoult - Strafstoß. Daniel Brosinski versenkte den Ball knapp unter der Latte im linken oberen Eck – 1:2!

Auch in der 2. Halbzeit Dauerregen und rutschige Bälle. Der LSK versuchte mehr Druck auf die Mainzer auszuüben. Man sah eine aggressivere und offensivere LSK-Elf. Der Bundesligist blieb aber ruhig uns clever, legte das 3:1 nach: Erneut eine Glanztat durch Springer in der 60. Minute, der den Ball zur Seite parrierte, Fischer flankte wieder in den Strafraum und Muto verwandelte. Den Mainzern gelang immer mehr die Spielkontrolle, der LSK hielt aber dagegen, ließ kaum Großchancen zu, kam aber selbst nur selten nach vorne. Immerhin hatte der LSK die erste Ecke in der 68. Minute, die aber geklärt wurde. Die letzten Minuten spielte Mainz souverän runter – trotzdem ein Riesenrespekt vor der LSK-Leistung.

LSK-Trainer Achim Otte

"Die Mannschaft hat es gut gemacht, hat gut gegen gehalten. Wir hatten defensiv eine gute Ordnung, haben weniger Chancen zugelassen als gedacht. Wir waren anfangs noch etwas zurückhaltend was das Spiel nach vorne angeht. Wir haben natürlich ein unglückliches Tor rein bekommen, aber dafür auch ein ebenso glückliches Ausgleichstor erzielt. In die zweite Hälfte sind wir dann aktiver gestartet, die Jungs haben mehr Druck gemacht auf die Mainzer und wir waren insgesamt aktiver. Wir haben leidenschaftlicher nach vorne gespielt, sind zu mehr Chancen gekommen. Leider haben wir dann noch das dritte Gegentor bekommen. Durch Wechsel haben wir nochmal versucht, neuen Schwung in die Offensive zu bringen. Aber alles in allem bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden!"

FSV-Trainer Sandro Schwarz

"Wir wollten in die erste Runde des DFB-Pokals gehen und einfach unsere Leistung abrufen. Das haben wir über 90 Minuten durchgezogen. Wir waren von Anfang an giftig in den Zweikämpfen, hatten eine gute Kontrolle über das Spiel. Wir haben viele Akzente gesetzt, die Tore zu den richtigen Zeitpunkten gesetzt. Auch als das 1:1 gefallen ist haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, sofort wieder die Kontrolle übernommen und zu einem wichtigen Zeitpunkt vor der Pause das 1:2 gemacht. Wir haben uns im Laufe des Spiels viele gute Chancen erarbeitet, waren nach vorne sehr aktiv. Ein Lob an LSK-Torwart Ole Springer, der einige gute Chancen stark gehalten hat! Ein dickes Lob auch an die Organisatoren, alles war super vorbereitet, es hat uns allen viel Spaß gemacht!"

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