05.04.2018

Dahlenburger SK: „Wir werden uns auch nach solchen Niederlagen nicht zerfleischen!“

Dahlenburger SK – SV Ilmenau (Sonntag, 15:00)

Die Spieler des Dahlenburger SK stehen nach der 1:9-Pleite in der Pflicht!

Dass der Dahlenburger SK in einer schweren Phase steckt, nicht aus dem Keller der Kreisliga kommen wird und man Niederlagen akzeptieren muss, das ist allen Beteiligten seit Monaten klar. Doch eine 1:9-Pleite ist ein Kaliber, das Spuren hinterlässt! Immer wieder zeigt das Team von Trainer Harald Ebeling gute Leistungen, auch wenn die Ergebnisse nicht stimmen, aber auch immer wieder lässt sich die Mannschaft „abschlachten“ – eine Charakterfrage? Was kann man als Trainer da überhaupt noch bewegen – und wie will das Team Wiedergutmachung betreiben? Denn am Sonntag kommt Ligaprimus SV Ilmenau – folgt das nächste Schützenfest? Wir sprachen mit DSK-Kapitän Lars-Hendrik Schulz.

Lars-Hendrik, 1:9-Pleite – wie sehr schmerzt so ein Spiel?
Die Pleite schmerzt noch sehr. Leider müssen wir eingestehen, dass die Leistung von allen Spielern, die auf dem Feld standen, nicht akzeptabel war.

Schmerzt diese Pleite wirklich jeden Spieler oder haben einige schon aufgegeben?
Die Stimmung war doch sehr gedrückt in der Kabine. Jeder geht anders mit solchen Niederlagen um. Es muss jetzt aber jedem bewusst sein, dass wir jetzt eine Reaktion zeigen müssen.

Ist so eine Niederlage dem eigenen Image schädlich oder wird das überbewertet?

Natürlich wirkt sich solch eine Niederlage nach außen nicht gerade positiv aus. Das Gute ist jedoch, dass wir im nächsten Spiel zeigen können, dass wir mehr drauf haben.

Kann einem da der Trainer nicht nur leidtun?
Die Mannschaft hat die Vorgaben des Trainers von der ersten Minute leider nicht umgesetzt. Die Verantwortung muss das Team auf sich nehmen.

Fehlt einfach die Qualität oder liegt es nur an der Einstellung?
Es ist ein Mix aus beidem. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass Reppenstedt an dem Spieltag einen guten Ball gespielt hat. Wir waren in allen Belangen unterlegen. Das muss uns anspornen weiter zu arbeiten, um wieder kompakter als Team aufzutreten.

Ständig ist die eigene Bude voll – ist der Torwart die ärmste Sau auf dem Platz?
Natürlich ist der Torwart das letzte Glied in der Kette. Die zehn Feldspieler haben ihn sehr im Stich gelassen. Wir sehen uns aber als großes Kollektiv, da brauchen wir nicht einzelne Schuldzuweisungen aussprechen.

Gibt es berechtigten Grund zur Hoffnung auf Besserung?
Die Trainingsbeteiligung ist gut, die Planungen für die neue Serie laufen auf Hochtouren. Wir werden uns auch nach Niederlagen nicht zerfleischen, sondern stehen als Team zusammen.

Jetzt Ilmenau– droht ein neues Debakel?
Das erweckt natürlich den Eindruck. Das Team wird aber alles geben, um das letzte Heimspiel vergessen zu machen. Wir wollen den Fans zeigen, dass wir von der ersten bis zur letzten Minute kämpfen werden.

Wie schaut es vom Kader her aus?
Das wird sich am Freitag beim Abschlusstraining zeigen.

Gibt es Langzeitverletzte?
Nein, alle sind in der Winterpause wieder zum Kader dazu gestoßen.

Ist die Trainerfrage für die kommende Serie geklärt?
Harald Ebeling wird auch in der kommenden Serie im Dorn an der Linie stehen. Die Suche nach einem Co-Trainer läuft noch. Die Gespräche mit den Spielern sind fast abgeschlossen und sehr positiv verlaufen.

Kommentieren

Vermarktung:

Mehr zum Thema