05.10.2017

Lüneburger SV: Von der grauen Maus zum Konkurrenten gewachsen!

Lüneburger SV – TuS Barskamp (Sonntag, 15:00)

In den vergangenen Jahren spielte die LSV meistens gegen den Abstieg, doch in dieser Serie konnte das Team von Trainer Alexander Gauk schon für die eine oder andere positive Schlagzeile sorgen. Derzeit steht das Team mit 11 Punkten auf dem 8. Platz – reicht die Qualität, um den Sprung aus der Kreisliga in die neue Liga zu packen? Und hat sich der Spielstil der LSV verändert, um zum Erfolg zu kommen? Gauk weiß, es wird bis zum letzten Spieltag eng bleiben, auch gegen den kommenden Gegner wird es zur Sache gehen. Wir sprachen mit dem Coach über seinen Klub.

Alex, wie hast du den Sieg beim SC Lüneburg gesehen?
Wir haben den Gegner 40 Minuten total im Griff gehabt, dem SC ist nichts eingefallen, außer lange Bälle zu spielen. Wir hätten da auch schon das 2. Tor machen müssen. Durch eine super Einzelaktion, wo sich der SC Spieler durch 5 Mann durchdribbelt und quer legt, fällt das 1:1. Danach haben wir Glück, das nach einem groben Fehler von uns nicht noch das 2:1 kurz vor der Pause passiert. Ich glaube, das wäre der Genickbruch für uns gewesen. Dafür können wir nach der Pause schnell das 2:1 erzielen. Bekommen dann dummer Weise einen Platzverweis und müssen die letzten 30 Minuten in Unterzahl spielen. Die Jungs haben aber klasse gekämpft, ein paar brenzlige Situationen gab es, aber der SC hat zu wenig aus seiner Überzahl gemacht. Der Sieg war nicht unverdient, auch wenn das Spiel in die andere Richtung hätte kippen können.

Wie entspannend ist es diese Serie im Vergleich zu den Vorjahren?
Ist kein großer Unterschied, es ist noch spannender.

11 Punkte auf dem Konto – gibt es Grund zur Kritik?
Ja, den gibt es. So ein Leistungsabfall, wie gegen Hohnstorf darf uns nicht zu oft passieren. Auch das man in den Spielen gegen Scharnebeck und Neuhaus in der Nachspielzeit noch den verdienten Sieg hergibt. Allgemein müssen wir einfach cleverer werden, kassieren einige unnötige gelbe Karten oder so wie gegen SC sogar eine rote Karte.

Wie schwer wird es unter den begehrten Plätzen zu landen?
Es wird bis zum Ende spannend bleiben und es war von Anfang an klar, dass es schwer wird, da es viele gute Mannschaften in der Kreisliga gibt.

Hat sich euer Spielstil deutlich verändert?
Nein, der Spielstil hat sich nicht verändert, wir schaffen es bloß uns immer öfter durchzusetzen. als noch in der letzten Saison.

Seid ihr als Team so stark, oder sticht die individuelle Klasse heraus?
Wir haben unsere Punkte immer durch eine starke Teamleistung geholt. Da, wo wir als Team nicht gut waren, wie gegen Barendorf oder noch schlimmer gegen Hohnstorf, da hat auch keine individuelle Klasse geholfen.

Was passt noch nicht zusammen?
Wir müssen sicherer im Passspiel werden, besser kombinieren. Das Spiel gegen den Ball war gegen SC schon mal nicht schlecht. Ich hoffe, dass wir das beibehalten können. Und uns weiter steigern.

Wie siehst du den kommenden Gegner und die Chancen?
Mit Barskamp kommt ein ganz unangenehmer Gegner zu uns. Ich hoffe, dass wir unsere Leistung halten können und unseren Zuschauern ein besseres Spiel präsentieren als im letzten Heimspiel.

Wie schaut es vom Kader her aus?
Ali Hijazi ist im Urlaub, Tom Otte gesperrt.

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